Die kürzeste Johann Sebastian

Bach Biografie der Welt?

 

Bachstadt Leipzig: Thomaskirche. Bach ganz nah und das Bach Denkmal im Hintergrund.

 


 

Zehn Minuten Lese-Spaß – ist das die kürzeste Bach-Biografie der Welt?

 

Die kürzeste Bach-Biografie? Vielleicht ist sie es! Mindestens ist sie eine der kürzesten Bach-Biografien der Erde. Denn: wäre sie noch kürzer, dann wäre es ja keine Biographie mehr. Nun, Sie kennen mich ja inzwischenich bineben ein Lustigmacher! Aber, was wäre dieses Bach-Portal, wenn nicht tatsächlich hier die kürzeste Bach Kurzbiographie auf diesen Seiten zu finden wäre? Klicken Sie einfach hier, diese Kurzbiographie ist unter 500 Worte lang.

 

Hier nun also eine der kürzesten Johann Sebastian Bach Kurzbiographien in fixen zehn Minuten.

 


 

Alles beginnt in Eisenach

 

Bachstadt Eisenach: das Bachhaus auf der linken Seite, das neue Bach Museum auf der rechten.

 

Johann Sebastian Bach ist 1685 in Eisenach geboren und 1750 in Leipzig gestorben. Er gilt als einer der größten Musiker und Komponisten aller Zeiten. Er ist auch Lichtgestalt der berühmtesten Musikerfamilie der Welt. Vater ist Johann Ambrosius Bach, ebenfalls Musiker, die Mutter Elisabeth Bach geb. Lämmerhirt. Auch die Mutter kommt aus einer Musikerfamilie. Johann Sebastian ist das jüngste von acht Geschwistern. Mit fast zehn Jahren ist Johann Sebastian Bach Vollwaise und zieht zu seinem ältesten Bruder nach Ohrdruf.

 


 

Von Ohrdruf nach Lüneburg



Bachstadt Ohrdruf, Bach Denkmal Nummer 1.

 

Bachstadt Lüneburg: die St. Michaelis-Kirche im Hintergrund.

 

Bei Bruder Johann Christoph in Ohrdruf erhält Johann Sebastian Bach die weitere Musikausbildung. Mit vierzehn Jahren läuft er mit Freund Georg Erdmann nach Lüneburg. Dort schließt er mit siebzehn Jahren seine Schulausbildung ab. Er läuft wieder zurück nach Thüringen und musiziert zunächst kurz in Weimar, sechs Monate später wird er Organist in Arnstadt.




 

Von Arnstadt über Mühlhausen zum zweiten Mal nach Weimar



Bachstadt Arnstadt: die Neue Kirche damals, heute ist es die Bach Kirche.

 

Bachstadt Mühlhausen: Divi-Blasii.

 

Bachstadt Weimar: das Stadtschloss.

 

Johann Sebastian Bach verlässt Arnstadt bereits 1707 wieder und zieht nach Mühlhausen. Die Ratswechselkantate entsteht. 1707 heiratet er Maria Barbara Bach, seine Cousine zweiten Grades, in Dornheim. Mit Maria Barbara hat Bach sieben Kinder. Nächste Station auf der Karriereleiter ist wieder Weimar, wo er nun neun Jahre lebt und wirkt. Gegen Ende dieser Periode wird er Konzertmeister.




 

Er kommt aus dem Gefängnis frei ... und wird Musikdirektor



Bachstadt Köthen: das Schloss.

 

Nach seiner Haftstrafe von vier Wochen in Weimar geht Johann Sebastian Bach nach Köthen. Dort ist er Kapellmeister. Maria Barbara stirbt 1720. 1721 heiratet Bach erneut, und zwar die Sopranistin Anna Magdalena Wilke. Mit ihr hat Bach weitere dreizehn Kinder. Zwei von vier Söhnen werden sogar berühmtere Musiker als der Vaterzu deren Zeit.

 


 

Johann Sebastian Bach ist Thomaskantor



Bachstadt Leipzig: die Thomaskirche.

 

Schließlich beginnt für Johann Sebastian Bach die längste Periode in einem Amt: das ist in Leipzig im Jahr 1723. Dort wird Bach Thomaskantor. 1728 komponiert er die Matthäus-Passion, 1747 spielt er in dieser Zeit vor Friedrich dem Großen in Potsdam und komponiert anschließend das Musikalische Opfer. Johann Sebastian Bach wird Königlich Polnischer und Kurfürstlich Sächsischer Hofcompositeur. 28 Jahre lebt und arbeitet er in Leipzig, bis er 1750 stirbt.

 

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