Bach FAQ 65

 

Wer war Felix

Mendelssohn Bartholdy?

 

Felix Mendelssohn Bartholdy war ebenfalls wie auch Johann Sebastian Bach, einer der ganz großen deutschen Komponisten. Er verehrte Bach und es ist keine Meinung, sondern Fakt, dass ohne ihn Bach's Musik nicht überlebt hätte. Er war es, der der Menschheit nach über achtzig Jahren die Besonderheit des Werkes des Komponisten aus Thüringen wieder näher brachte,

 

Mehr über Felix Mendelssohn Bartholdy können Sie hier erfahren, u.a. geht es auch zu den interessantesten Websites über ihn.

 

Doch kurz: mit dem Tod von Johann Sebastian Bach änderte sich der Musikgeschmack der damaligen Epoche dramatisch und Bachs Werk geriet in Vergessenheit. Zwar war es nie wirklich physisch verloren, aber niemand hatte mehr Interesse daran, es anzuhören. Das galt natürlich nicht für die Musiker der folgenden Generationen - sie alle kannten Bach sehr wohl und auch seine Güte. Aber die Öffentlichkeit hatte eben kein Interesse.

 

Felix Mendelssohn Bartholdy war von Bachs Werk im allgemeinen und von der Matthäus-Passion im Besonderen so begeistert, dass er eine kürzere, als die Original-Version arrangierte, weil er glaubte, die Originalfassung dem Publikum nicht zumuten zu können. Diese Fassung führte er eigentlich genau 100 Jahre nach ihrer Erstaufführung wieder auf. Dachte man. Spätere Forschungen in der Bach-Wissenschaft ergaben, dass die Matthäus-Passion aber bereits ein Jahr früher uraufgeführt wurde, als vermutet und man musste das Datum der Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdy auf 101 Jahre verändern. Das Publikum war begeistert und man kann Bachs Beliebtheit und Bekanntheit heute ganz klar auf diesen besonderen Event und Abend zurückführen. Wie 101 Jahre zuvor war es exakt der selbe Tag im Jahr: der Karfreitag.

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