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Bach-FAQ 121

Was ist klassische Musik? Was macht klassische Musik aus?

 

Zu den 100 wichtigsten Bach-FAQ.

 

Deswegen ist die kommplette Seite eine Anzeigen-Seite. Weil in diesem Fall meine Illustrationen für Sie meine Kalenderblätter in 33 Komponisten-Kalendern sind. Und das ist Werbung.

 

Klassische Musik … was … eigentlich ist klassische Musik? Wir wissen es, gefühlt. Je nach Alter, eigentlich alle. Schon Kids würden aus 100 vorgespielten Musik-Genres zielsicher 100 % klassische Musik, also klassische Musikstücke, erkennen. Und alle Älteren … sowieso.

 

Was ist klasssiche Musik? Liszts Auf jeden Fall.

 

Die Herausforderung ist: Wie ist es zu erklären? Leicht verständlich. Wie ist es in Worte zu fassen? Wer erklärt es am besten? Im Internet. Natürlich. Wo auch sonst? Beginnen wir bei Wiki und dort ist es – nun ja – irgendwie schon richtig erklärt. Aber bei Weitem nicht überzeugend. Es beginnt damit, dass man es unterschiedlich „erklären kann“ und es geht weiter mit dem Hinweis „… im deutschen Sprachraum …“. Wie also … Classical Music erklärt sich für den Briten, den Holländer und den Franzosen etwa anders? Nein, klassische Musik muss man komplett und eben hier „outside the box“ andenken. Um es zu erklären. Outside the box? Ja, man muss querdenken.

Der nächste Komponisten-Kalender, ein ganz anderer Stil: Im Bild vier Mal Herr Strauss. Doch ist es Strauss, Vater oder Strauss, Sohn?

 

Tatsächlich ist es seltsam und man wird mir Recht geben: Es ist unheimlich kompliziert, das zu erklären. Das geht schon mit der einen ganz bedeutenden Frage weiter: Kann man denn heute noch klassische Musik komponieren? Da muss man schon etwas länger nachdenken und kommt zu dem glasklaren Ergebnis: man kann! Also wissen wir bereits hier: Klassische Musik hat nichts mit einer Epoche zu tun. Denn wenn das so wäre, und … wir machen einmal drei Superstars der Musikgeschichte zu unseren Beispielen … also wenn das so wäre, dann würden die Beatles, Abba und auch Michael Jackson, wenn man sie denn in zwei Jahrhunderten noch genauso gerne hört wie heute – klassische Musik kreiert haben. Nun gut, 200 Jahre sind eine lange Zeit und wahrscheinlicher ist, dass Top-Titel von gestern heute gecovert werden. Eines ums andere Mal. Immer wieder. Eines der besten Beispiele: „Somethin‘ Stupid“, gesungen (… heute) von Nicole Kidman und Robbie Williams. Man hört sie konstant, auch noch nach sehr vielen Jahren, noch gerne, die Jüngeren in der dann angesagten gecoverten Version, die Älteren wiegen sich zur Melodie und sprechen von einem Evergreen. Übrigens, ein sehr aus der Mode gekommenes Wort. Damit stellen wir fest, dass Musik nicht dadurch zu klassischer Musik wird, dass sie einfach vor vielen, vielen Jahren komponiert wurde. Es muss also etwas Anderes sein.

 

Dem Maler Haußmann, der zu Bachs Zweiten in Leipzig lebte, hätte es wohl nicht so sehr gaefalle. Bach aber, so sind sich Experten einig, sicherlich schon.

 

Wenn Sie nur 10 Sekunden Zeit hätten und würden Sie sich auch noch auskennen und sollten 2 Beispiele für klassische Musik nennen oder zwei klassische Komponisten und zwei Werke oder Interpreten für alles musikalisch Andere, dann würde Ihnen sicher Bach, Beethoven und Mozart für klassische Werke einfallen und die beiden anderen … na Sie wissen schon. Aber warum nur, warum? Und warum kann man es nicht erklären? Wir tun‘s nun gemeinsam und hier sind auch viele Lehrer herzlich eingeladen, mir zu widersprechen. Aber … ich freue mich auch über die Anerkennung meines Versuches.

Der noch in diesem Stil ... dann reicht's.

 

 

Klassische Musik. Was ist klassische Musik? Also, tun wir’s zunächst, wie andere auch. Wenn man von klassischer Musik spricht, meint man heute meistens – vielleicht zu 99 % – Musik, die von ehrfürchtig dreinblickenden Musikern, oft mit Perücke, vor vielen, vielen Jahrzehnten, manche komponierten es bereits vor Jahrhunderten, geschaffen wurden. Namen wie Strauss, Vater und Sohn (… habe Sie es oben herausgefunden? Es ist Strauss, Sohn), Liszt, Bruckner, Schubert, Haydn … die fallen einem ein.

 

Ihnen nicht? Sie kennen … na ganz vielleicht … nur einen oder sogar zwei aus der Aufzählung im letzten Satz? Okay, aber das geht das Problem bereits weiter. Ich wollte die Herren Bach und Mozart, Beethoven und Wagner nicht schon wieder bemühen. Es sind ja wirklich nicht die einzigen klassischen Komponisten. Aber: viele kennen Sie ganz sicher nicht. 10? Super. 20? Phänomenal. 100? Niemals. Aber … es gibt sie. Also stellen wir fest: Klassische Musik verbindet man mit Musikern oder mit Komponisten, die in aller Regel schon lange nicht mehr leben. Ausnahmen bestätigen – wie immer – die Regel.

 

Ist er der "gewagteste" Beethoven jemals?

 

Wieder schließen wir – und das hinzu – Folgendes aus: Es gab die Musik der Klassik-Epoche. Achtung: Das Wort Epoche ist das wichtige. Sie folgte der Barockmusik-Epoche. Und wurde von der Musik der Romantik gefolgt. Eine Superhürde also: Bach, der Ausnahme-Komponist der Musikgeschichte: Er zählt zu den Musikern des Barock, dieser Epoche, dieser zeit, dieser Ära. Mehr noch: Man sagt Bach lebte zum Höhepunkt und dem Ende dieses Barocks. Und er komponierte klassische Musik. Das ginge aber zum Inhalt dieses einen Abschnittes in dem Sie gerade lesen – so aber überhaupt nicht. Vergessen Sie also diese Definition von klassische Musik. Angelehnt an die Epoche, die man Klassik nannte. Sie ist nämlich einfach. Barockmusik entstand ab etwa 1600 und dauerte bis 1750. Die Klassik (Ära) war von 1730 bis 1830. Die Musik der Romantik begann – pi mal Daumen rund um den Jahrhundertwechsel, also 1890 bis 1910. Easy, aber danach suchen wir ja nicht. Wir wollen klassische Musik von anderen Genres unterscheiden. Das können wir (… ja eigentlich auch) bereits, aber wir können es nicht erklären. Die Erklärungen, die ich im Internet fand, ergaben keinen Sinn … nicht im Sinne unserer Frage.

 

Und ... schütteln Sie sich? Oder finden Sie es ober-cool?

 

Wieder schließen wir – und das hinzu – Folgendes aus: Es gab die Musik der Klassik-Epoche. Achtung: Das Wort Epoche ist das wichtige. Sie folgte der Barockmusik-Epoche. Und wurde von der Musik der Romantik gefolgt. Eine Superhürde also: Bach, der Ausnahme-Komponist der Musikgeschichte: Er zählt zu den Musikern des Barock, dieser Epoche, dieser Zeit, dieser Ära. Mehr noch: Man sagt Bach lebte zum Höhepunkt und dem Ende dieses Barocks. Und er komponierte klassische Musik. Das ginge aber zum Inhalt dieses einen Abschnittes in dem Sie gerade lesen – so aber überhaupt nicht. Vergessen Sie also diese Definition von klassische Musik. Angelehnt an die Epoche, die man Klassik nannte. Sie ist nämlich einfach. Barockmusik entstand ab etwa 1600 und dauerte bis 1750. Die Klassik (Ära) war von 1730 bis 1830. Die Musik der Romantik begann – pi mal Daumen rund um den Jahrhundertwechsel, also 1890 bis 1910. Easy, aber danach suchen wir ja nicht. Wir wollen klassische Musik von anderen Genres unterscheiden. Das können wir (… ja eigentlich auch) bereits, aber wir können es nicht erklären. Die Erklärungen, die ich im Internet fand, ergaben keinen Sinn … nicht im Sinne unserer Frage.

 

Ein anderer Compositeur, ein anderer Komponisten-Kalender.

 

Am nähesten kommen wir der Klassik (… genauer der klassischen Musik) über zwei Begriffe, die früher populärer waren, heute spricht kaum noch jemand von E-Musik (… und gemeint ist nicht E-Gitarre und Co.) und U-Musik. E wie „ernsthaft“ und u wie „unterhaltend“. Ich mag beide Begriffe nicht, denn schnell findet sich ein Beispiel, warum eine solche Unterscheidung den Nagel nicht auf den Kopf trifft. Zudem kann ernsthafte Musik auch unterhalten. Und wie sie das tut. Aber ganz grob, da nutzt es uns jetzt.

 

Noch eines aus der blauen Kollektion, dann geht es sofort weiter ...

 

Am nähesten kommen wir der Klassik (… genauer der klassischen Musik) über zwei Begriffe, die früher populärer waren, heute spricht kaum noch jemand von E-Musik (… und gemeint ist nicht E-Gitarre und Co.) und U-Musik. E wie „ernsthaft“ und u wie „unterhaltend“. Ich mag beide Begriffe nicht, denn schnell findet sich ein Beispiel, warum eine solche Unterscheidung den Nagel nicht auf den Kopf trifft. Zudem kann ernsthafte Musik auch unterhalten. Und wie sie das tut. Aber ganz grob, da nutzt es uns jetzt.

 

Ernsthafte Musik, also E-Musik (… in unserem Sinne) scheint (… Achtung, nicht „ist“ sondern „scheint“…) Musik zu sein, die mit mehr Ernst gemacht ist oder mit mehr Ernst konsumiert wird. Heißt das, weniger Freude, mehr Traurigkeit, weniger Happyness? Ganz sicher nicht, denn tausende Beispiele ließen sich finden, die jeweils für das Gegenteil sprechen. Ist dann vielleicht die Mühe gemeint und der Zeitaufwand, den der Komponist hatte, als er oder sie ein Meisterwerk erschuf? Auch nicht, denn es wäre unfair, ein in einer Nacht geschaffenes Musikwerk nur deswegen als unwürdiger einzustufen, als das, an dem ein Künstler 10 Jahre immer wieder herumbastelte. Auch Bach konnte – und musste sogar – Stücke in einer Nacht erfinden. Das also … ist’s auch nicht.

 

 

Mozart und Salzburg: Hier hat er seine berühmten Kugeln erfunden. Mazart-Kugeln heißen sie noch heute.

 

Was aber ist es dann? Was ist klassische Musik? Zurück zum „E“ und zum „U“. Was uns ja nicht wirklich weiterführt, denn unterhaltend kann ernst sein. Ernstes kann unterhalten. Aber, wir stellten ja auch schon gemeinsam fest: Es ist schwierig, das zu erklären. Und schon hier kann ich verraten: Es wird nicht auf einen Satz reduzierbar sein. Lesen Sie also gerne weiter, wenn Sie daran Freude haben. Wenn nicht, dann nur falls sie vor Ihrer Klasse ausgerechnet darüber referieren wollen, und wissen es noch nicht optimal anzupacken. Dann kann diese Seite meiner Homepage ja mindestens als schlechtes Beispiel dienen.

 

London, gibt es mehr zu sagen?

 

Was aber ist es dann? Was ist klassische Musik? Zurück zum „E“ und zum „U“. Was uns ja nicht wirklich weiterführt, denn unterhaltend kann ernst sein. Ernstes kann unterhalten. Aber, wir stellten ja auch schon gemeinsam fest: Es ist schwierig, das zu erklären. Und schon hier kann ich verraten: Es wird nicht auf einen Satz reduzierbar sein. Lesen Sie also gerne weiter, wenn Sie daran Freude haben. Wenn nicht, dann nur falls sie vor Ihrer Klasse ausgerechnet darüber referieren wollen, und wissen es noch nicht optimal anzupacken. Dann kann diese Seite meiner Homepage ja mindestens als schlechtes Beispiel dienen.

 

Es gibt in der Musik Genres und man kann sehr wohl sagen, dass es mit fortschreitender Zeit immer mehr Genres gibt. Sie entwickeln sich weltweit, aber auch darin, ein immer größeres Publikum anzusprechen. Pop, Soul, Rap … das sind die Musik-Genres unserer Zeit. Und was … bitte schön … ist denn unsere Zeit? Die 10er-Jahre unseres Jahrhunderts, also von 2011 bis 2019? Oder sind es die ersten 25 Jahre des 3. Jahrtausends, also von 2000 bis 2025? Oder ist damit alles an Musik gemeint, das eben nach der Zeit der ganz großen klassischen Komponisten entstand. Und schon sind wir wieder an einem kritischen Punkt. Gibt es denn heute noch klassische Komponisten?

 

Eine gelungene Mischung an Tradition und Moderne ... würde man vielleicht sagen, wenn es um Architektur ginge.

 

Es gibt in der Musik Genres und man kann sehr wohl sagen, dass es mit fortschreitender Zeit immer mehr Genres gibt. Sie entwickeln sich weltweit, aber auch darin, ein immer größeres Publikum anzusprechen. Pop, Soul, Rap … das sind die Musik-Genres unserer Zeit. Und was … bitte schön … ist denn unsere Zeit? Die 10er-Jahre unseres Jahrhunderts, also von 2011 bis 2019? Oder sind es die ersten 25 Jahre des 3. Jahrtausends, also von 2000 bis 2025? Oder ist damit alles an Musik gemeint, das eben nach der Zeit der ganz großen klassischen Komponisten entstand. Und schon sind wir wieder an einem kritischen Punkt. Gibt es denn heute noch klassische Komponisten?

 

Noch ein Kalenderblatt in diesem Stil.

 

Zurück zu den Musik-Genres. Sie begeistern sich ganz sicher für eines. Sie mögen vielleicht Pop, vielleicht Schlager, vielleicht auch Blasmusik. Oder Sie stehen auf Oldies. Oder auf den erwähnten Rap. Volksmusik ist eine Richtung. Ach ja, Genre erklärt man auch mit „Richtung“. Alpen-Rock ist also solch eine Musikrichtung, ein Musik-Genre. Mode spielt eine ganz große Rolle. Nein, nicht die Mode zum Anziehen, auch nicht die Mode, sich ein Piercing durch das Handgelenk bohren zu lassen und auch nicht die Mode, sich das, was man heute modisch und so obercool findet, in die Haut stechen zu lassen. Obwohl man weiß, wie dämlich man mit seiner Frisur vor 15 Jahren aussah und man darauf damals so total stand.

 

Ja, Komponistenstädte, jeweils inklusiv Meister, gehen auch bei Nacht.

 

Gehen wir die Sache doch einmal vom scheinbaren Aufwand an, den ein Musiker beim Komponieren hat und dann ein Orchester auch beim Spiel des komponierten Musikstückes. Noch einmal zur Erinnerung: Dieser Vergleich oder Ansatz ist sehr grenzwertig … aber das ist ja die komplette Antwort auch. Dazu explizit sei noch einmal gesagt, dass ich aktuelle Musik nicht für minderwertiger halte als klassische, ob sie nun ganz schnell „erfunden“, heißt komponiert wurde, oder ob sie – und außerdem – viel, viel aufwändiger zu performen ist … oder eben nicht. Es scheint einfach: „Ob-La-Di-Ob-La-Da“ von den Beatles. Komponiert 1968. Ein Welthit. Ein Hammer. Cool. Eines von mehreren Werken, das eine ganz neue Musikepoche einläutete. Geschrieben vom Beatle Sir Paul McCartney (… damals noch nicht „Sir“). Vielleicht in nur ein oder zwei Stündchen. Ist es U-Musik? Zur Unterhaltung komponierte Musik? Klar doch. Ist es auch klassische Musik? Eher … nicht. Fahren wir hier fort und bemühen Freddy Mercury, einen begnadeten Künstler, an den man sich nur noch wenige Jahre, maximal wenige Jahrzehnte erinnern wird.