Verwandt mit Bach? Richtig einfach ist das (... nicht)!

 

Immer gibt es zwischen Schwarz und Weiß auch Grautöne. Und jeder, der in der Bach-Genealogie ganz tief "unterwegs ist", begegnet ihnen, diesen Grautönen, auch dort. Es ist meist ein ganzer Zweig, der postuliert, zur Musikerfamilie Bach aus Eisenach zu gehören. Oder mindestens gemeinsame Vorfahren mit Veit Bach zu haben. Natürlich sind es nie einzelne Personen, die für sich in Anspruch nehmen, Familienmitglieder zu sein. Denn dieser Nachweis der Zugehörigkeit gilt ja dann immer gleich auch für dessen Verwandte – vom Großvater über den Cousin – bis zum Enkel. Für einen Aussenstehenden, der sich selbst höchst intensiv mit der Erforschung der vor allem korrekten Genealogie zum Superkomponisten beschäftigt, ist es eine spannende Erfahrung.

 

Ein lange gehüteter Schatz in meiner Familie, der mich mit Amerika verbindet. Dieses Dokument war einer der Auslöser, der uns auch nach Verbindungen zwischen Johann Sebastian Bach und den Vereinigten Staaten suchen ließ. Und uns nach etwa neun Stunden "Googeln am Stück" zuerst zu Bach-Autorin Helga Brück führte. Und schließlich zum erhofften Ziel.

 

Mehr war es nicht, was in unserer Familie über 50 Jahre als verschollener Schatz im Umfang eines Schuhkartons galt. Wenn man dieses Erbe aber schließlich einzuordnen weiß, dann ist esgenealogischvon unschätzbarem Wert.

 

Peter Bach jr., als Bayer verkleidet – umgerechnet zwei Generationen, bevor ich mich für Ahnenforschung zu interessieren begann. Zwei Generationen à 25 Jahre sind die definierten 50 Jahre: In diesem Alter beginnen die meisten mit den Nachforschungen in eigener Sache!

 


IndizienVermutungenDokumenteBeweise ... eine Reise über Generationen

 

Sie heißen Bach oder sind mit der Musikerfamilie Bach verwandt? Zumindest vermuten Sie es? Da können wir helfen. Denn mit den seit Jahrhunderten verfügbaren Unterlagen und vor allem auf der Basis der unglaublich aufwendigen Arbeiten der Bachforscher und Bachautoren Kurt Hermann Frickel, Hermann Kock und Ragnhild Siegel, Helga Brück, Karl Geiringer und Prof. Dr. Günther Kraft glauben wir, heute die umfangreichste, vollständigste und vor allem auch richtigste Genealogie zur Musikerfamilie Bach zusammen gestellt zu haben. Jüngste Erkenntnisse und natürlich "neue" Bäche, wie sich manche heute nennen, verändern die Bach-Genealogie ja ständig ... eigentlich ... jeden Tag. Zusammen gestellt heißt zum jetzigen Zeitpunkt allerdings auch, dass davon bisher kaum etwas zur Publikation aufbereitet ist. Ein Projekt, dass nicht Jahre, sondern bis zur letzten Perfektion sicherlich ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen wird.

 

Ein Indiz – oder auch zwei Indizien wenigstens – sollten allerdings auf die Zugehörigkeit zur Musikerfamilie Bach schon hinweisen. Also zum Beispiel die Recherche eines Großvaters. Oder ein Stammbaum, der bereits existiert und in Richtung des Komponisten weist. Ein Indiz ist dabei eine Annahme, die in irgendeiner Form überprüfbar ist. Alleine nur der Nachname Bach, oder auch die Herkunft aus Thüringen oder aus einem der Bachorte oder einer der Bachstädte reicht dazu allerdings nicht aus.

 

Ist allerdings eine Verwandtschaft mit den Musikern denkbar, dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung: dann gehen wir nämlich einen Teil Ihres Weges gemeinsam. Denn dann sind auch wir heftigst an mehr Hintergrund interessiert. Denn es gibt noch viele "weiße Flecken" auf der genealogischen Landkarte der Musikerfamilie. Zusätzlich können wir vielleicht mit unserer Erfahrung dann persönlich weiterhelfen. Oder es besteht sogar ein gemeinsames Interesse, unseren Herrn Hoske um dessen Hilfe zu bitten und das gemeinsam zu finanzieren. Klar doch, zu einem Sonderpreis natürlich. Sollten wir auf Ihre Mail nicht reagieren, ist das nicht unser Stil. Dann hat sich unser Spam-Filter über Ihre Mail "hergemacht" – schicken Sie uns Ihre Zeilen dann einfach nochmals kurz per Papierpost. Wir freuen uns nämlich auf Ihr Feedback.

 


 

Verwandt mit Johann Sebastian Bach – manche Menschen gehören dazu

 

Für eine winzige Gruppe von Menschen ist die Sache klar, glasklar – sie gehören dazu! Sie sind eindeutig mit Johann Sebastian Bach verwandt, sehr wenige sind sogar Enkel, natürlich Urururururenkel, genau genommen – und auch genealogisch korrekt. Einige mehr schon stammen vom Gründervater, Veit Bach, ab. Dies gilt ganz besonders für etliche Bachs in den USA.

 

Für viele Bachs und für manche Menschen mit anderen Nachnamen erfüllt sich der Traum, eine eindeutige Zugehörigkeit nachweisen zu können, allerdings nie – mindestens hat er es bis heute nicht. Sie finden einfach nicht den Beweis , der alles kärt. Manche finden ihn nicht, weil sie es noch nicht ernsthaft versuchten. Manche finden ihn ebenfalls nicht, trotzdem sie seit Jahrzenhten – oft in zweiter oder dritter Generation – eben nicht lokalisieren können.

 


 

Da gibt es eine dritte Gruppe

 

Doch nun zur spannenden, dritten Gruppe, die regelmässig auftaucht: im Internet, in Thüringen oder sogar in Leipzig. Beschäftigt man sich mit der Materie der Bach Genealogie sehr, sehr intensiv, kann man – auch ohne zahlreiche Beispiele – kuriose Erkenntisse gewinnen.

 

Was zeichnet sie aus, diese dritte Gruppe in der Bach- Genealogie? Wie erkennt man sie? Wie kommt man zu dieser Erkenntis und was resultiert daraus?

 

Zunächst geht es darum, als Forscher in der Bach-Genealogie anerkannt zu werden. Anerkannt von Institutionen, von Wissenschaftlern, von Professoren und von "der Riege" der ganz "Großen in Sachen Bach". Sie sitzen in Leipzig und in Eisenach, in Stuttgart und als tatsächliche Familienmitglieder verteilt in der ganzen Welt. Hier hinzu rechnen wir auch die anerkannten Bach-Genealogie-Spezialisten bis heute: Frickel, Brück, Kock, Siegel, Kraft, Odrich. Auch wenn von ihnen nur noch zwei Spezialisten leben (2012*), so ist die streng wissenschaftliche Philosopphie aller Standard. Ihnen in ihren Forschungen ebenbürtig zu werden, muss das Ziel einer neuen Generation von Bach Genealogen sein. * 2017 ist von ihnen leider keiner mehr am Leben. Frau Brück und Frau Odrich durften wir noch kennen lernen und hatten gemeinsam viel Spaß an der Bach-Genealogie.

 


 

Self Fulfilling Prophecy ein äußerst starkes Indiz entwertet sich selbst

 

Machen wir einen Ausflug an die Börse, an den Spieltisch und in die Wirtschaft. Es geht um die herausragende Methode, mit Aktien, Währungen oder Rohstoffen an der Börse traumhafte Gewinne zu machen. Oder: das ultimative System am Roulettetisch gefunden zu haben. Genau so, wie überhaupt einen Weg entdeckt zu haben, grenzenlos Geld zu generieren.

 

Was haben alle drei Segmente in der Wirtschaft mit diesen Systemen gemeinsam? Es funktioniert nicht. Mehr noch: solche Systeme können nicht funktionieren. Es beginnt damit, dass niemand, der ein absolutes System herausgefunden hat, dieses auch publiziert. So gilt für das Individuum die Ausnahme, die für die Masse nicht gilt. Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Aber letztlich gibt es nur einen Warren Buffet.

 

Ist ein System entdeckt, das tatsächlich zu einem Zeitpunkt X funktioniert und man verbreitet es – und Sie profitieren von seiner Verbreitung, wenn Sie es nicht selber herausfanden, sondern darüber lasen – dann werden in kürzester Zeit immer mehr Marktteilnehmer versuchen, mit diesem System reich zu werden. Und immer mehr Marktteilnehmer sind auch bereit,  dieses System für einen immer kleineren "Verkaufspreis als Wissen zu verhökern". Schließlich spielen so viele Spekulaten, Anleger und Normalverbaucher in diesem Schneenballsystem mit, dass es nicht mehr funktionieren kann. Per Definition. Das System terminiert sich selbst. Ein Beispiel: wenn die Notenbank den Zinssatz um genau 0,25 Prozentpunkte senkt, dann geht die Börse "durch die Decke". Nicht bei einer größeren Senkung, nicht bei einer kleineren und schon gar nicht bei einer Zinserhöhung. Mit der Zeit wird diese Erkenntnis vom ersten, der sein Geld nicht mit Aktien verdient, sodern mit Börsenbüchern, verbreitet. Dann werden Nachrichtensender darüber berichten und schließlich machen alle dasselbe. Und es kann nicht mehr funktionieren. Und was hat das alles mit Bach zu tun? Eine Menge. Wir kommen zurück zu einem gewichtigen Indiz, was sich genau aus dem selben Grund für uns als Bach-Forscher erledigt hat – es funktioniert einfach nicht mehr.

 


 

Opa hat gesagt, wir sollen ja mit Johann Sebastian Bach verwandt sein!

 

Dieses ultrawichtige Indiz hat für unsere Forschung seine Aussagekraft verloren – aber nicht für Sie. Wie geht denn so etwas? Mit der Publizierung dieser Homepage haben wir hin und wieder Anfragen mit genau dieser Formulierung: die Begründung, warum man sich an uns wendet ... mit der Bitte um Hilfe. Wir helfen gerne. Und wir helfen deswegen besonders gerne, weil wir sie ja vervollständigen wollen: die Genealogie um Johann Sebastian Bach. Es ist also ein gesundes gemeinsames Interesse.

 

Nur: wir erkennen nicht, wann eine solche Aussage einfach einmal "ausgedacht" wurde, um uns zu einer Unterstützung zu bewegen. Oder ob tatsächlich seit Jahrzehnten dieser Hinweis in der Familie kursiert. Sie wissen ja, ob Sie sich das ausgedacht haben, um einfach mal "ins Blaue" bei "Bach über Bach" anzufragen. Es könnte ja ein Treffer sein. Wir wissen es aber nicht. Und das ist auch nicht schlimm. Denn wir können Ihnen ohnehin nur Hilfe zur Selbsthilfe geben. Das heißt glasklar: zunächst liegt ein ganz heftiger Aufwand bei Ihnen. Nämlich das nachzuforschen, was wir Ihnen empfehlen. Und das hat mit Reisen, "Graben", Suchen und Erkenntnissen zu tun. Erst, wenn mehr darauf hindeutet, dass Opa vielleicht Recht hatte – denn er könnte ja der Scherzkeks in Ihrer Familie gewesen sein – dann können wir eben richtig mit Power, Sachverstand und mit weiteren Experten helfen.

 

Zur Self Fulfilling Provecy. Sie merken: Ihre Aussage, dass Opa gesagt haben soll... - ist für die Bach Genealogie nichts wert, nachdem so einer Beugung "Tür und Tor offen stehen". Nicht so für Sie, die sie ja sehr genau wissen, ob der Opa gefeixt und gegrinst hat, oder ob er es immer wieder sagte, wenn das Thema auf klassische Musik kam. Merken Sie den Unterschied? Sie können uns "täuschen". Können. Nicht, dass wir jedem unterstellen, er habe sich dieses Indiz nur ausgedacht. Nein, überhaupt nicht. Denn wir wollen mehr Bachs finden. Das ist erklärtes Ziel. Auch mehr lebende Bachs, denn sie sind durch den Datenschutz für uns fast unsichtbar. Aber nur Sie wissen, ob dieses erste Indiz überhaupt eines ist. Und das erklärt auch, warum wir uns erst dann richtig engagieren, wenn wir ein zweites oder auch drittes Indiz mit Ihnen gemiensam fesstellen können oder Sie es mit unseren Tipps lokalisieren.

 

In jedem Fall macht eine Anfrage bei uns dann großen Sinn, wenn Sie bereit sind, danach unsere Tipps auch umzusetzen. Wir können nicht zaubern und würden wir Tipps bereit haben, die Sie direkt zum Ziel führten, stünden sie hier. Andererseits ist die Recherche der Bach-Genalogie unglaublich zeitverzehrend. Und wenn wir Sie zunächst "nur" mit wertvollen Hinweisen persönlich unterstützen, wie Sie in die nächste Generation kommen, oder dem Ziel näher, dann entlastet das zunächst ganz wesentlich unseren Zeiteinsatz. Dann aber – fast noch wichtiger für uns – können wir unterscheiden: zwischen begeisteten Bach-Fans, die wirklich mit uns ihr Ziel erreichbar sehen. Und denen, die sich mehr oder weniger einen Spaß draus machen – ins Blaue hinein – einfach "einmal prüfen zu lassen" ob man verwandt ist... mit dem größten Komponisten der Erde und aller Zeiten.

 


 

Die geheimnisvolle dritte Kategorie

 

Nur durch jahrlange Korrespondenz und durch viele Anläufe, an mehr Information zu gelangen, deckt man Gemeinsamkeiten auf, wenn es darum geht, Zweige zu überprüfen, die nach Aussagen Einzelner zur Bach-Musikerfamilie gehören: von anderen, meist Spezialisten, Bach-Genealogen und vor allem aber in Leipzig, wo zweifellos die wissenschaftliche Kompetenz zur Bach-Forschung sitzt, angezweifelt werden.

 

Dabei ist allerdings auch von Bedeutung, dass sich die Elite in der Bach-Wissenschaft in Leipzig im Wesentlichen ausschließlich mit dem Phänomen Johann Sebastian Bach beschäftigt und nachweislich an der Musikerfamilie eher weniger interessiert zeigt. Schlicht und einfach geht es bei der Analyse der Behauptung, einem weiteren Zweig der Bach-Musikerfamilie anzugehören, um streng wissenschaftliche Arbeit ... und die macht Mühe und ist unbequem.

 

Die erste Gemeinsamkeit von drei uns bekannten Individuen, die ja immer auch Vater, Großavter und Ahnen sowie Verwandte mit einbinden – das ist allerdings logisch – ist, dass sie nicht in der aktuellen offiziellen Genealogie eingebunden sind, das heißt, die Standardwerke von Kraft, Brück, Frickel, Kock oder Siegel führen diese Individuen inklusiv ihrer Zweige nicht auf. Das bedeutet, dass sie entweder korresopondierten und nicht anerkennend überzeugen konnten. Oder alleine forschten, ohne das Wissen der Experten in Deustchland und keinen Kontakt zu Leipzig oder Eisenach suchten, obwohl dort die allermeiste effektive Information bereit steht.

 

Zweite Gemeinsamkeit dieser drei Gruppen ist, dass eine Person in der jeweiligen Gruppe herausragend diese Genealogie untersucht hat und die Zugehörigkeit postuliert. Ihm oder ihr schließen sich danach weitere Familienmitglieder ohne Prüfung an, sind in der Korrespondenz aber meist selbst skeptisch, d.h. der Zugehörigkeit wird auch nach innen nicht kompromisslos vertraut.

 

Damit kommen wir zu einer seltsamen dritten Gemeinsamkeit, die nur durch die erwähnte Langzeitkorrespondenz und -studie erkennbar ist. Mit allen drei Personen, die jeweils ihre von der Bach Wissenschaft und der Bach Genealogie bisher nicht anerkannte Zugehörigkeit kommunizieren, bestand vor dem Verfassen dieser Seite eine viele Monate lange Korrespondenz. Und diese Korrespondenz nahm einen ausgesprochen ungewöhnlichen Verlauf. In jedem Falle und nicht nur mit dieser einen maßgeblichen Person, sondern mit weiteren Mitgliedern dieses Zweiges und im Gespräch mit anderen Bach Fachleuten auf der Seite der anerkannten Forschung.

 


 

Gilt es, ein Geheimnis zu bewahren?

 

Es bedarf schon eines intensiven Bemühens von meiner Seite, zu den folgenden Schlussfolgerungen zu gelangen. Allen Kontakten ist gemeinsam, dass das Erbitten von mehr genealogischer Quell-Information für die eigene Recherche zu einem sonderbaren Verhalten führte. Dabei ist von ganz wesentlicher Bedeutung, dass in diesem Kontakt nie auch nur der leisteste Ansatz von meiner Seite ausgedrückt wurde, dass wir anderer Ansicht waren, was die Zugehörigkeit zur Musikerfamilie gehört. Und in allen drei Fällen konnte das auch intern rekapituliert werden und in der Korrespondenz nachvollzogen.

 

Drei Korrespondenzen verliefen ausgesprochen sonderbar. Der Autor dieser Website hatte als Vergleichswert auch mit Bach Genealogie Forschern zu tun, deren Theorien nicht offiziell anerkannt waren, die sich auch gegenseitig widerspachen – die aber letztlich alles daran setzten, mit ihrer Theorie uund ihren Fakten zu überzeugen. Die Tendenz war klar extrovertiert. Sie wollten überzeugen. Sie gewährten vollen Zugang zu jedem Datum, zu jedem Original, zu jeder Quelle.

 

Nicht so ist das der Fall bei den drei oben genannten Zweigen. Sie leben in den USA, in Belgien und in Polen. Explizit sei erwähnt, dass es sich um einen zweiten US-Zweig handelt, nicht um die Nachfahren des Reinhold Bach. Und nochmals, weil es hier konkret wird: wir, meine Frau und ich, wünschen uns nichts mehr, als durch hervorragende, wissenschaftliche Arbeit der Bach Genealogie einen neuen Zweig zuordnen zu können. Das ist wesentlich, um zu kritisieren.

 

Will man mit den forschenden Individuen und Köpfen dieser drei Zweige eine familiäre Verbidnung aufbauen, sie als Forscher würdigen oder Daten austauschen, dann ist ihnen Eines gemeinsam. Es wird keine Original-Unterlage als Kopie herausgegeben. Und es wird jeder Kontakt, der sich ab einer gewissenen Ebene unterhalb der Oberflächlichkeit abspielt, abgewiesen. Das führt dann natürlich zu kuriosen Situationen, die darin bestehen, herzlichste Briefe per Post und gleichzeitg per Mail nicht zu beantworten. Zugegeben mit der Begründung, man sei krank und die Ehefrau auch. Aber der Sohn, der definitiv nicht so krank ist, meldet sich auch auf Bitten eben gleichermassen nicht. Selbst verwandtschaftliche Bitten, sich mit uns in Verbindung zu setzen, verhallen in der Deaktivität. Erst mit einigen Kontakten merkt man eine druchgehende Prämisse. An einem Telefonat kann man keine sich wiederholdene Reaktion erkennen. Und nur mit einem Gespräüchspartner kann man auch keien Parallelität zwischen zwei Vorgängen herausfinden (...eigentlich logisch).

 


 

Da droht ein Bach dem anderen mit Klage

 

In den USA hat sich – vollkommen von der Bach-Forschung abgekoppelt und so wie die Fauna und Flora auf einer Insel im Pazifik unberührt ist – herausgestellt, dass ein weiterer Bach Zweig existiert. Die Geschichte der Genealogin dieser Gruppe von Bachs – ihr Leben war eine psychische menschliche Katastrophe – ist, dass über viele Jahrzehnte kein Interesse oder kein Ansatz bestand, sich mit Leipzig in Verbindung zu setzen. Und auch nicht mit der anerkannten Bach-Genealogie.

 

Trotzdem gelang es uns, im Laufe Hunderter Stunden Recherche und bei Ancestry dem Ahnen-Internetportal, diesen Bach Zweig zu lokalisieren. Zu diesen Zweig gibt es ein Buch, das die Ergebnisse von drei Generationen Forschern publiziert. Dabei fällt auf, dass die ersten beiden Generationen durchaus höchst akribisch und wissenschaftlich arbeiteten. Diese Entdeckung dieses Zweigs bedeutete allerdings für den Autor dieser Homepage, nun eine solche Aussage in eine Übereinstimmung mit der unstrittigen Bach-Genealogie zu bringen. Wer hier liest, der weiß, dass mit meiner Homepage Möglichkeiten bestehen, dieses Bach-Buch perfekt zu vermarkten. Und das bot der Autor an. Kostenfrei, ohne Hintergedanken. Nur, weil der Fund spannend war. Hier fiel eine erste Übervorsicht der genannten Genealogin auf. Dramatisch verstärkte sich diese Reaktion, als wir um Kopien von Originalen baten, in denen wir die Authenzität – selbst prüfend – nachvollziehen wollten, denn es ging um nicht weniger als um eine Umschreibung der Bach-Genealogie.

 

Der Kontakt erkaltete urplötzlich und dramatisch. Durch reinen Zufall entstand später eine andere Verbindung zu einem Mitglied aus diesem Zweig, hat dieser Zweig nun "nur" den Namen Bach oder gehört er eben außerdem zur Musikerfamilie. Eine geplante Deustchlandfahrt wurde kurzerhand umgeplant und wir verbrachten drei herrliche Tage gemeinsam in "Bach Country", wie wir Thüringen inzwischen nennen. Ich bat diesen amerikanischen Bach, sich mit seiner Cousine in Verbindung zu setzen und ihr, nachdem wir ihn und seine Frau überzeugen konnten, nichts Böses im Schilde zu führen, sozusagen als "Amis unter sich" zu kontakten. Ein zweieinhalbstündiges Telefonat verlief ausgesprochen harmonisch. Ein zweites war das Chaos, in dem der traurige Tiefpunkt einer Klageandrohung war. Der Hintergrund ist für dieses Kapitel der Geschichte unwichtig. Es ging ausschließlich darum, eine harmonische zweite Annäherung zu erreichen. Selbstverständlich interessierten wir uns dann um so mehr zu den wissenschaftlichen Aspekten und da fielen nicht weniger als acht Kuriositäten auf, die in sich unstimmig sind.

 


 

Das Kuriosum

 

Wir sind ausgesprochen überzeugt, dass sogar alle drei Familien neue, bisher unentdeckte Zweige der Musikerfamilie aus Thüringen sind. Doch ohne wissenschaftliche Untersuchung sind alle drei ... defacto eben nicht dazugehörend. Eigentlich ist unser gemeinsames Interesse so sehr dasselbe, wie es mehr... – einfach nicht geht. Alle drei Genealogen aller drei Zweige müssten höchst erfreut sein, dass ihnen professionelle und auch noch kostenfreie Hilfe angeboten wurde. Immerhin von Fachleuten, die die aktuellste, umfangreichste und auch korrekteste Bach Genealogie auf der Erde zusammengetragen haben ... auf der Basis anerkannter Bach-Forscher und derer Arbeit.

 

Damit kann deren Verhalten nur einen Schluß zulassen: hier wird diesseits und jenseits des Atlantiks "gemauert". Aus Sorge, dass Spezialisten die Beugung finden. Die Beugung? Wir gehen davon aus, dass die Zugehörigkeit zur Bachfamilie aller drei Zweige tatsächlich richtig ist. Dass allerdings ein schlüssiger Beweis noch fehlt. Und man nun unter allen Umständen versucht, zu verhindern, dass Dritte in den Unterlagen herausfinden, dass eine Verbindung zu Johnn Sebastian Bach und seiner Familie doch nicht besteht.

 

Und so ergibt sich das Kuriosum, dass durch das pure Verstecken der so wichtigen Grundlagen und Original-Dukumente, auf denen die Zugehörigkeit ja formuliert ist, eben eine Klärung nicht vermieden wird, sondern der GAU für diese Forscher entsteht: der Beweis der Nichtzugehörigkeit, weil im Zweifelfall die Beugung dann eine ist, wenn man offenlegt, wo man das fehelnde Bindeglied vermutet. Damit wird eine Beugung vorsätzlich und was das ist, möchte ich hier nicht formulieren.

 

Wie beim Zoll gilt in der Genealogie das Umkehrprinzip. Nicht wir müssen beweisen, dass ein Zweig eben nicht zur Musikerfamilie des Johann Seabstian Bach gehört, sondern der, der das behauptet muss nachweisen, dass es so ist. Und dieser Nachweis wird nicht nur nicht erbracht, sondern der Zugang zur Klärung wird aktiv verborgen. Damit wird allerdings eines easy:

 


 

In or Out ... so einfach ist das!

 

Für den Autor dieser Homepage und seine Frau, die die Genalogie massgeblich, nachhaltig und mit Enthusiasmus betreibt, zählt nur ein Fakt: es muss beweisbar sein. Alles muss nachzuvollziehen sein. Es muss richtig sein. Jede zweifelhafte Zuordnung von Zweigen der Musikerfamilie des Johann Sebastian Bach über die anerkannten hinaus muss heute auch öffentlich nachvollziehbar und zu prüfen sein – von Aussenstehenden, von den Wissenschaftlern in Leipzig und von den eigenen Verwandten. Ist das nicht möglich, dann tut es uns leid und da sind wir mit allen Wissenschaftlern weltweit einig: wer sich in der Genealogie ganz bewusst einer Einordung unter wissenschaftlichen Bedingungen entzieht – ist eben "draussen".

 

Wer zukünftig hier nicht aufgeführt ist, gehört – mit wissenschaftlicher Unterstützung – eben einfach nicht zur Musikerfamilie des Veit Bach und des Johann Sebastian Bach.

 


 

Ein Schlusswort zum Schmunzeln

 

Wie erkennt man Beugungen? Zunächst daran, dass Ungereimtheiten in zugänglichen Bereichen publiziert werden. Wenn zum Beispiel ein Gegenstand vererbt wird, der später die wesentliche Aussage stützt – und dieser Gegenstand ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % nicht dem Erblasser zuzuordnen, weil mit der Biografie einfach das Gegenteil zu beweisen ist. Und wenn die Unterschirft eines Testaments als authentische eingeordent wird, obwohl das Originaldokument gar keine Unterschrift aufweist. Dann gilt: wer einmal beugt – der tut das auch ein zweites Mal und ein drittes Mal. Und wenn man dann in einer Verbindung 1 + 1 zusammenzählt, dann erkennt man eben doch Zusammenhänge, die allen anderen absolut verborgen bleiben.

 

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