BACH über BACH
BACHüberBACH

 

 

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Die Johann-Sebastian-Bach-Kurzbiografie: der berühmteste Komponist aller Zeiten

Johann Sebastian Bach ist der Musiker, der 700 Bach-Biografen dazu brachte, eine ausführliche Biografie über ihn zu schreiben. Und dann gibt es noch die Bach-Fans, die unzählige Kurzbiografien über den Komponisten geschrieben haben.

 

 

Die Bach-Kurzbiografie zum Lesen. Das erwartet Sie auf dieser von zwei unterhaltsamen Seiten über den Komponisten in Ihrer Sprache. Über den Link am Ende des Abschnitts gelangen Sie zu meiner Bach-Video-Kurzbiografie in Ihrer Sprache. Und ich führe Sie auch durch mein „Bach on Bach“-Projekt in Ihrer Sprache. Klicken Sie gerne hier.


 


Möchten Sie mir mit Ihren Korrekturen helfen? Lesen Sie dann bitte auf der Übersichtsseite (... die mit den Flaggen) die unteren Abschnitte. Und danach? Kontaktieren Sie mich bitte zunächst: Senden Sie eine Mail an „peter [at] bachueberbach.de“. Und lesen Sie hier weiter, bevor Sie mir diese Mail schicken. Vielen Dank. Hier kommen Sie zu dieser Seite mit den Flaggen.


 

Unzählige Autoren schrieben eine Bach-Kurzbiografie. Und bei mir alleine bekommen Sie die Bach-Kurzbiografie in rund 50 Versionen. Natürlich mit einem Augenzwinkern. Das sind die, die Sie gerade lesen, in 20 Sprachen, sechs weitere mit unterschiedlichen Längen, sowohl in Deutsch als auch in Englisch ... zum Lesen. Und dazu kommt eine Bach-Video-Kurzbiografie , ebenfalls in 20 Sprachen hinzu. Also ... bin ich der Autor, der die meisten Bach-Kurzbiografien verfasst hat? Sicher bin ich das. Außerdem bin ich der Bach-Lustigmacher, und das ist kein Grammatikfehler. Es ist ein historischer Ausdruck. Denn ich bin kein Komiker.

 

Wussten Sie übrigens, dass es Dutzende von Porträts des Thüringer Superstars gibt? Nur eines ist authentisch: Es ist das Gemälde oben, erschaffen von Elias Gottlob Haußmann, entstanden im Jahr 1747, also drei Jahre vor dem Tod unseres Meisters. Alle anderen Bildnisse sind reine Fantasie ... wie Bach damals ausgesehen haben könnte.

 

Eine kurze Frage hier und jetzt: Möchten Sie eigentlich die Kurzbiografie über Bach lieber zunächst als spannendes, neun Minuten langes Video ansehen? Oder wollen Sie sich jetzt erst einmal über mein großes, internationales Bach-Projekt informieren? Falls Sie die Kurzbiografie lieber lesen möchten, dann bleiben Sie auf dieser Seite. Wenn die Video-Alternative sich spannend für Sie anhört, dann klicken Sie bitte am Ende dieser Seite. Oder einfach hier.

 

 


Was ist das da oben? Erfahren Sie mit meinem Bach-Projekt mehr über die detaillierte Geschichte des Bach-Siegels. Und eine kurze Version gibt es hier sogar in Ihrer Sprache. Auf der Seite 1.

 

 

Haben Sie recherchiert und diese, meine Website über Johann Sebastian Bach unter den ersten Ergebnissen auf der Google-Seite 1 gefunden? Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dies mein 3. Bereich – in Ihrer Sprache – auf der größten internationalen und größten deutschen Website über das Genie aus Eisenach in Thüringen ist.

 

Bereich Nr. 1 ist ein neun Minuten kurzes Video. Es ist die Video-Kurzbiografie zu Bachs Lebensreise. Dieses Video, gibt es auch in Ihrer Muttersprache. Über den Link oben kommen sie zu dieser Seite 1.

 

Bereich Nr. 2 ist viel, wirklich viel Information über das Bach-Projekt eines Mitglieds der größten Musikerfamilie der Welt ... das bin ich, Peter Bach jr., auch einer der beiden Sprecher der Family. Stichworte zum Content dieser ersten von zwei Seiten sind: Bach-Städte und Bach-Orte, Bach-Denkmäler, Bach-Briefmarken, Bachs Musik, Bach-Reisen, die Bach-Genealogie und mehr. Ob Sie es glauben oder nicht: Das Bach-Siegel oben ist das „richtige, wirkliche“ Bach-Zeichen oder Bach-Monogramm, das aber erst 2009 gefunden wurde. Nämlich, als man feststellte, dass es das „richtige“ ist. Man änderte damals dann das schwarzweiße, berühmte ( ! ) Siegel: Man reduzierte die Anzahl der Zacken in der Krone von sieben auf nur noch fünf. Über den Link oben zur Seite 1 können Sie dazu mehr lesen.

 

 


 

Die Kurzbiografie über den größten Komponisten auf der Erde, Johann Sebastian Bach ... als Lektüre

Wechmar ... wo die Geschichte der musikalischen Bachs begann

 

Die Abstammung der Musikerfamilie Bach – der größten Musikerfamilie der Welt und aller Zeiten – ist wirklich kompliziert. Bach-Experten streiten immer noch darüber, ob die Bache, wie sie damals genannt wurden, aus Ungarn oder aus einem Ort namens Ungern oder einem Landstrich in Böhmen mit diesem Namen kamen. Nach deren Rückkehr aus dem Ausland hat ein Bach nach dem anderen Musik gemacht. Lange Zeit waren es fast alle männlichen Bachs dieser Familie.

Sehr wichtig für die Genealogie der Musikerfamilie Bach: der Bachort Wechmar, eine kleine Gemeinde in Thüringen. Dies ist der Ort, in dem der erste Bach musizierte: Es war Veit Bach, der Ururgroßvater von Johann Sebastian Bach. Auf dem Bild oben ist das Bach-Stammhaus zu sehen. Veit Bach und sein Sohn, Hans der Spielmann, haben dort gebacken.

 

Die Veit-Bach-Mühle in Wechmar ... sie wäre fast abgerissen worden. Hier mahlten Veit und Hans ihr Getreide. Diese Mühle wird in der berühmten Liste von mehr als 50 Bach-Musikern erwähnt, die Johann Sebastian Bach 1735 erstellte.

 

 


Eisenach in Thüringen in Deutschland

Die weltberühmte Burg „Wartburg“. Sie ist das Wahrzeichen der nahe gelegenen Stadt Eisenach.

 

 

Die Wartburg wurde berühmt, weil Martin Luther hier rund zehn Monate verbrachte, als er geächtet war. Martin Luther lebte dort als „Junker Jörg“. In dieser Zeit übersetzte er das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Dabei soll er sein Tintenfass nach dem Teufel geworfen haben. Seit die Ära des Tourismus begann und Besucher den Fleck berührten und sogar kleine Stücke zerkratzten, um sie mit nach Hause zu nehmen, wurde der Fleck an der Wand immer 'mal wieder aufgefrischt. Inzwischen, vor mehr als 100 Jahren, hat man aufgehört, den Fleck wieder zu erneuern.

Eisenach: was für eine schöne Stadt, reich an so vielen historischen Schätzen, die einen Besuch wert sind. Oben sehen Sie die St. Georgskirche, in der Bach 1685 getauft wurde.

 

 

Johann Sebastian Bach wurde als achtes Kind von acht Kindern, sozusagen als Nesthäkchen, am 21. März und ( ?! ) am 31. März 1685 in Eisenach geboren. Sein Vater war Johann Ambrosius Bach und seine Mutter war Maria Elisabeth Lämmerhirt. Beide waren Musiker.

Reich an historischen Gebäuden, Denkmälern und Brunnen: die Bachstadt Eisenach in Thüringen.

 

Das Bachhaus, links, und das daneben liegende hochmoderne Bachmuseum. ganz klein, zwischen den beiden Bäumen: das Bach-Denkmal. Ich habe für meine Website-Besucher und für Bach-Fans, auch für zukünftige Bach-Fans, ein kleines Video über dieses Bachhaus produziert. Leider können Sie es nur in Deutsch oder in Englisch genießen. Sorry. Hier kommen Sie hin.

 

Das Johann-Sebastian-Bach-Denkmal, direkt neben dem Bach-Haus und dem Bach-Museum.

 

Das Bachhaus in Eisenach, damals.

 

 

Man weiß heute, dass das tatsächliche Geburtshaus von Johann Sebastian Bach, etwa 27 Sekunden* Fußweg östlich des Bachhauses lag. Es befand sich sozusagen etwa in der Mitte zwischen dem heutigen Bachhaus und der St. Georgskirche in Eisenach.`* ... mit einem Schmunzeln.

 

Moment mal, wie kann jemand an zwei Tagen in einem Monat geboren worden sein? Und es muss ein „oder“ sein, kein „und“. Es hängt davon ab, welchen Kalender man verwendet. Zu dieser Zeit gab es bereits den Julianischen und noch den Gregorianischen Kalender. Das wurde in Thüringen aber gerade geändert, als Johann Sebastian geboren wurde. Wissenschaftler stritten sich deshalb jahrzehntelang darüber, welches Datum für Bachs Geburt nun das richtige war. Die ganze Welt wechselte schließlich vom Gregorianischen zum Julianischen Kalender, und das dauerte 330 Jahre lang, bis auch das letzte Land „dem Club beigetreten“ war. Später einigte man sich darauf, dass der 21. März Bachs Geburtsdatum ist.

 

Als er neun Jahre alt war, starb Johann Sebastians Mutter. Schnell heiratete sein Vater erneut. Kurz darauf starb der Bruder seines Vaters. Und da sich die beiden Brüder von Herzen zu lieben schienen, war das zu viel Schmerz für Bachs Vater ... auch er starb. Es heißt, dass Johann Sebastian zu dieser Zeit ein sehr schlechter Schüler war und viele Stunden und Tage in der Schule versäumte. Andere Biografen führen an, der Grund dafür sei gewesen, dass er von seinem Vater gebraucht wurde, um die Familie zu ernähren und als brillanter Sänger aufzutreten, während sein Vater die Musik auf Festen und Hochzeiten machte.

 

 


Johann Sebastian in Ohrdruf

Die schöne Bachstadt Ohrdruf, der Wohnort des ältesten Bruders von Johann Sebastian.

 

Das wunderschöne Schloss in Ohrdruf.

 

Nur der Turm der Michaeliskirche in Ohrdruf überstand den Zweiten Weltkrieg. Das Kirchenschiff wurde nie mehr wiederaufgebaut. In dieser Kirche war der älteste Bruder von Johann Sebastian Bach Organist.





Nachdem die Mutter und der Vater von Johann Sebastian gestorben waren, zog er zu seinem ältesten Bruder nach Ohrdruf. Dort war Johann Christoph Bach Lehrer und Kantor. Er unterrichtete den jungen Johann Sebastian, auch im Klavierspiel und im Orgelspiel. Johann Sebastian war inzwischen rund zehn Jahre alt.

 

Es gibt die Geschichte, dass der junge Komponist Johann Sebastian sich sehr bemühte, die Noten aus einem Büchlein zu bekommen, das sein ältester Bruder ihm nicht zum Kopieren überlassen wollte und das er eingeschlossen hatte. Also schlich Johann Sebastian nachts leise die Treppe hinunter zu dem kleinen Schrank mit dem Eisengitter und steckte seine kleinen Hände durch diese Schranktür. Es gelang ihm, das Büchlein zu ergattern und in zahlreichen Vollmondnächten abzuschreiben. Er nutzte dazu das seltene Licht des Vollmondes, um die Noten überhaupt zu sehen. Als sein Bruder ihn beim Üben dieser Musikstücke erwischte, war er so besorgt und wütend, dass er diese Abschrift wegnahm und sie Johann Sebastian bis zu Johann Christophs Tod nie zurückgab. Und warum? Der älteste Bruder meinte, dass sein kleinster Bruder der Musik zu viel Zeit widmete, anstelle zu lernen.

Wow, das ist in jeder Sprache, außer in Deutsch, eine Herausforderung: Es ist das Zitat von Ludwig van Beethoven. Er sagte über Bach, dass man ihn besser „Ozean“ als Bach nennen sollte. Um das Wortspiel wirklich zu verstehen, muss man wissen, dass im Deutschen ein kleiner Fluss ein „Bach“ ist.

 

 


Bachs Schulzeit im „Ausland“: Lernen in Lüneburg

Wo Johann Sebastian Bach und sein Freund Georg Erdmann lernten: in Lüneburg, das sind etwa zwölf Stunden Fußmarsch südlich von Hamburg in Norddeutschland. Lüneburg galt damals als „Ausland“. Von Ohrdruf nach Lüneburg waren es etwa 70 Stunden zu Fuß.

 

 

Johann Sebastian verließ Ohrdruf, als sein ältester Bruder den ganzen Platz in seinem Haus brauchte, weil seine Familie größer wurde. Zusammen mit seinem besten Freund, Georg Erdmann, wanderte er nach Lüneburg. Lüneburg galt damals als „Ausland“, eine kleine Stadt südlich von Hamburg in Norddeutschland. Hierfür hatte er ein Stipendium und verdiente sich mit Singen und Musizieren etwas Geld dazu. Nachdem er die Schule als einer der Besten abgeschlossen hatte, kehrte er nach Thüringen zurück.

 

 


Bachs erste kurze Zeit in Weimar

Der Text auf der Johann-Sebastian-Bach-Gedenkstätte weist darauf hin, dass er zweimal in Weimar lebte und arbeitete.

 

 

Nachdem Johann Sebastian Bach von Lüneburg nach Thüringen zurückgewandert war, ist unbekannt, wo er das folgende halbe Jahr verbrachte. Nach dieser Pause wurde er vom Herzog von Weimar als einer von vielen Musikern in der Hofkapelle des Herrschers angestellt.

 

 


Ein erster „richtiger“ Job in Arnstadt

Das Rathaus von Arnstadt, seine Vorderseite ist wunderschön restauriert. Die Rückseite ist top modern.

 

Johann Sebastian behält das Geschehen vor dem Arnstädter Rathaus im Auge.

 

Es gibt nicht nur ein Bachhaus in Deutschland. Es gibt mehrere. Aber ... dieses Bachhaus in Arnstadt oben ist das einzige von allen, dass es noch das ursprüngliche Gebäude ist, in dem Bach einmal gewohnt hat. Alle anderen gibt es gar nicht mehr. Oder es wurden neue Häuser an der Stelle gebaut, an der der Meister damals zu Hause war.

 

Die Bachstadt Arnstadt: So viel gibt es zu entdecken, so viel zu erleben. Oben ist es die damalige Neue Kirche. Längst ist es die Bachkirche. Bitte lesen Sie unter der Anzeige weiter.

 

 

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Über 100 Musik-Kalender in zwei Kalender-Stilen: Das ... istBach 4 You

 

Wie jedes Museum auf der ganzen Welt kostet auch diese halb-wissenschaftliche Website, und erst recht die Forschung, Geld. Und das muss „irgendwie“ finanziert werden. Die Angebote und der Erfolg des Verlags „Bach 4 You“ in der Bach-Mission sind dafür entscheidend. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

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Links ist die Bach-Genealogin und Bach-Autorin Helga Brück zu sehen. Sie stellt ihr Buch vor. Sie hat nicht nur den ersten Bach-Zweig in den USA gefunden, sie hat auch unsere Verbindung zur Musikerfamilie Bach entdeckt. Wir haben ihr viel zu verdanken. Leider ist sie viel zu früh gestorben und wir vermissen sie. Rechts ist Renate Bach, die Inhaberin des Verlages „Bach 4 You“.

 

 


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Die Ruine von Schloss Neideck, ein Touristen-Magnet in Arnstadt.

 

Arnstadt, die „fünfte“ Bach-Location, wo Johann Sebastian Bach einst lebte: was für ein schöner Ort in Deutschland. Und ein schöner Ort in Thüringen. Und, was für ein cooles Denkmal.

 

 

In Arnstadt war Bach ein sehr junger Erwachsener. Er war ein Rebell mit Sinn für Humor. Heute lehnt er entspannt da und beobachtet die Touristen und das Treiben direkt vor dem Rathaus. Nachdem er in den letzten 300 Jahren die Welt der Musik auf der Erde für immer verändert hat. In Arnstadt verdiente er – zum ersten Mal in seinem Leben – mehr Geld als derjenige, der vorher in diesem Amt gearbeitet hat: Er wurde Organist in Arnstadt. Und natürlich verdiente er mehr Geld als in Weimar. Hier lernte er vielleicht auch Maria Barbara kennen, seine große Liebe.

 

Es wird erzählt, dass er in Arnstadt das Undenkbare tat: Er ließ eine junge Frau in der Kirche Musik machen: Diese Dame sang als Künstlerin, nicht als Gottesdienst-Besucherin. Wahrscheinlich handelte es sich bei dieser Dame um Maria Barbara, aber das weiß niemand so genau. Das brachte ihm großen Ärger ein. Johann Sebastian beschloss später, Maria Barbara, geborene Bach, zu heiraten. Ja, sie war eine Cousine von Johann Sebastian, allerdings eine Cousine zweiten Grades. Das war damals durchaus üblich. Schließlich heirateten viele dieser Leute Schwestern und Brüder ihrer Geschwister.

 

Verwirrend? Das liegt wahrscheinlich an meiner Übersetzung. Also nichts Illegales oder Unmoralisches. Nur die Frage: „ ... Hast du einen netten Bruder oder eine nette Schwester, die ich heiraten könnte?“ Kein Facebook, keine Dating-Websites, überhaupt ... kein Internet. Also mussten die Leute andere Möglichkeiten finden. Die Hochzeit von Johann Sebastian und Maria Barbara wurde schließlich in Dornheim gefeiert, einem kleinen Dorf, das etwa zwei Meilen von Arnstadt entfernt liegt und noch heute existiert. Wie bitte? Was ich meine, ist, dass Dornheim nicht verschwunden ist. Und die Bach-Traukirche, das Bach-Denkmal und ein kleines Bach-Restaurant liegen so nah an der Stadt Arnstadt, dass man sich diesen hübschen Ort nicht entgehen lassen sollte, wenn man auf den Spuren des großen Komponisten unterwegs ist und Arnstadt besucht.

 

 


Johann Sebastian Bach in Mühlhausen, eine coole Stadt im Westen von Thüringen

Die Stadtmauer von Mühlhausen, Thüringen. Und eines der mittelalterlichen Stadttore.

 

Eine der vielen Kirchen in Mühlhausen: beeindruckend!

 

Der noch sehr junge Johann Sebastian Bach steht neben dem Sockel seines Denkmals, nicht auf ihm. In Mühlhausen. Neben dem Haupteingang der Divi-Blasii-Kirche.

 

 

In Mühlhausen erhielt Bach erneut eine höhere Bezahlung als der Musiker in diesem Amt vor ihm ... zum zweiten Mal. Er wurde Kantor an der Divi-Blasii-Kirche, eine beeindruckende Kathedrale. Bachs Denkmal in der Fußgängerzone links vom Kircheneingang in Mühlhausen spiegelt diese symbolische Karriere noch heute wider, denn Bach steht nicht auf dem Sockel seines Denkmals, sondern daneben. Als ob er noch nicht darauf gehören würde. Allerdings verbrachte er nur ein Jahr in Mühlhausen, genannt die „Stadt der Tore und Kirchen“, die übrigens damals eine freie Stadt war, eine Ausnahme zu jener Zeit. Johann Sebastian Bach verließ Mühlhausen, um sein nächstes Ziel zu verwirklichen. Eine „freie Stadt“? Das erkläre ich im nächsten Abschnitt.

Zurück in der Zeit: Erleben Sie die Ära von Johann Sebastian Bach. Ja, ich weiß: 1595 ist rund 90 Jahre vor der Geburt von JSB.

 

 


Bachs Hochzeit in Dornheim vor den Toren von Arnstadt in Thüringen

Die Traukirche von „Bach & Bach“ im niedlichen Bachort Dornheim, 30 Minuten zu Fuß von Arnstadt entfernt.

 

Ein Denkmal zur Erinnerung an die Hochzeit von Johann Sebastian Bach und Maria Barbara Bach.

 

Johann Sebastian Bach heiratete seine große Liebe, seine Cousine zweiten Grades Maria Barbara, in Dornheim, einem Dorf in der Nähe von Arnstadt: Jetzt kann man es gut lesen.

 

Ein wirklich sympathisches, kleines und gemütliches Bach-Restaurant lädt die Besucher an einen romantischen Ort in Dornheim ein. Allerdings ist dieses Plätzchen nur auf vorherige Anfrage für Besucher geöffnet. Das Gleiche gilt, wenn man die Kirche im Inneren erkunden möchte. Der kleine Innenhof ist ohne Anmeldung zugänglich.

 

 


Bach in Weimar

Zwei bedeutende Deutsche in Weimar: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.

 

Das Rathaus der Bachstadt Weimar.

 

 

Weiter mit meiner Kurzbiografie? Bach wollte eine nächste Stelle in Weimar, seit jeher eine strahlende und großartige Stadt. Und wieder – Sie ahnen es schon – bekam er mehr Geld. Ja, sowohl mehr, als er vorher verdiente, als auch mehr, als die Person vor ihm in dieser Position verdiente. Erst fast ein Jahrzehnt später, nach etwa neun Jahren, wollte er wieder weiterziehen. Aber sein Herrscher war damit nicht einverstanden. Also hat Johann Sebastian gemeckert und wurde für vier Wochen ins Gefängnis gesteckt. So einfach war das damals: Wenn man darum bittet, gehen zu dürfen, aber keine Antwort von seinem Fürsten bekommt ... dann sitzt man fest. Wenn man trotzdem geht – Pech gehabt – kommt man ins Gefängnis. Schließlich ging Herzog Wilhelm Ernst nicht für seine großen Taten in die Geschichte ein, sondern dafür, dass er den größten Musiker aller Zeiten ins Gefängnis gebracht hatte. Man sollte also vorsichtig sein, wen man hinter Gitter bringt. Übrigens war Mühlhausen, die Stadt, in der Bach zuvor gearbeitet hatte, eine freie Stadt, und die Einwohner waren freie Menschen. In Weimar war das anders. Dort war er im Besitz eines Herzogs, und die Bewohner und Angestellten waren Eigentum ihres Herrschers.

Fast versteckt in der Nähe des Rathauses und des Marktplatzes: das Johann-Sebastian-Bach-Denkmal in Weimar. Es steht zwischen den beiden Bäumen, fast unsichtbar.

 

Nur noch eine Mauer steht dort, wo einst das Haus stand, in dem Johann Sebastian und seine Familie in Weimar lebten. Es gibt noch keine Pläne, auf dem jetzigen Parkplatz wieder ein Bach-Haus zu errichten. Schade, dass Bachs erste Frau Maria Barbara Bach, die zwei berühmte Bach-Söhne zur Welt brachte, hier nicht erwähnt wird. Warum eigentlich nicht?

 

Das beeindruckende und schöne Rote Schloss mit der weltberühmten Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek.

 

 


Köthen ... für Bach war diese Stadt der Ort seiner Träume und die Hölle auf Erden

Das Schloss in der Bachstadt Köthen.

 

Reich an Historie: Köthen, das Zentrum der Stadt ... das Rathaus.

 

Das Johann-Sebastian-Bach-Denkmal in Köthen erinnert an den großen Komponisten.

 

 

Köthen war der Ort, an dem Bach sich vorstellen konnte, für immer zu bleiben. Er war als großer Musiker akzeptiert, sein Fürst liebte und unterstützte ihn. Die „Welt war schön“, der Ort war großartig. Doch als er von einer Reise mit seinem Regenten zurückkehrte, musste er feststellen, dass seine geliebte Maria Barbara gestorben war. Schlimmer noch, sie war sogar ohne seine Anwesenheit beerdigt worden. Von diesem Zeitpunkt wurde alles schwieriger. Sein Herrscher hatte eine Frau geheiratet, die keinerlei Interesse an der Musik zeigte. So kühlte auch die Begeisterung von Leopold von Anhalt-Köthen für die Musik ab. Nach einer weiteren Zeit kamen noch mehr Probleme hinzu. Außerdem erinnerte Johann Sebastian alles um ihn herum an seine Maria Barbara.

 

Doch nach eineinhalb Jahren verliebte er sich in eine weitere Frau. Noch heute sind sich die Bach-Biografen uneinig, ob es nur daran lag, dass er „jemanden“ für seine Kinder und den Haushalt brauchte. Aber um das zu überprüfen, ist es ganz einfach: Werbung ... Lesen Sie zwei kontroverse Bücher, die ich in meiner Bücherrubrik auf dieser Website empfehle, beide in deutscher und englischer Sprache erhältlich. Und entscheiden Sie selbst. Willkommen in der Welt der Familie Bach ... sehen Sie mich lächeln? In Köthen gab es nichts mehr, was Bach dazu bewegen konnte, noch weitere Jahre dort zu bleiben. Also beschloss er, wieder umzuziehen. Ende der Werbung.

 

 


Leipzig ... war Bach endlich am Ziel seiner musikalischen und persönlichen Träume?

Leipzig ... was für eine Stadt, was für ein kulturelles Erbe. Oben ist es das Neue Rathaus.

 

Hochmoderne Architektur und glorreiche Vergangenheit: die Universität der Bachstadt Leipzig.

 

Dank Johann Sebastian Bach weltberühmt: die Thomaskirche. Links - jetzt nicht sichtbar - steht das "Neue" Bach-Denkmal auf dem Thomaskirchhof. 50 Schritte weiter, ebenfalls in unmittelbarer Nähe der Thomaskirche, steht das "Alte" Bach-Denkmal.

 

Hier sieht man die Thomaskirche in der genau entgegengesetzten Richtung. Das zentrale, mehrstöckige Gebäude ist die Thomasschule. Sie existiert heute nicht mehr. Fachleute bezeichnen dieses Gebäude als die Alte Thomasschule. Sie war bereits das zweite Gebäude an dieser Stelle. Auch dieses wurde 1902 abgerissen.

 

 

Bach hatte seine Entscheidung in Köthen getroffen: Einerseits würde er in Leipzig gut bezahlt werden, andererseits hatte er eine sehr große Familie zu versorgen. Andererseits, wie er in dem einzigen erhaltenen privaten Brief an seinen damals besten Freund Erdmann erwähnt, war Leipzig zu dieser Zeit ein sehr teurer Ort zum Leben. Viel teurer als in der kleinen Stadt Köthen. Doch es war die perfekte Umgebung für alle seine Kinder, in Leipzig zu lernen und zu studieren. Also entschied er sich für diese Option.

 

Können Sie sich Folgendes vorstellen? Als der Rat der Stadt Leipzig auf der Suche nach dem nächsten Thomaskantor war, versuchte man zunächst, drei damals ebenfalls berühmte Musiker zu engagieren. Aber alle drei lehnten ab. Und das war, wie sich schnell herausstellte, ein sehr schlechtes Omen für die gesamte Zusammenarbeit zwischen Bach und den verschiedenen Leipziger „Vorgesetzten“, Der Vertrag zwischen dem „Star aller Musiker“ und dem Rat der Stadt Leipzig war unglaublich einschränkend. Selbst wenn man bedenkt, dass die Sitten damals anders waren als heute, glichen die Regeln denen, die man aufstellen würde, wenn man wüsste, dass man mit einer unehrlichen Gestalt einen Deal macht.

 

Lustig ist, dass Bach vertraglich verpflichtet wurde, musikalische Kunstwerke zu schaffen, die nicht zu lang sein sollten, was viel später in der berühmten Matthäus-Passion resultierte, die eine Gesamtlänge von drei bis dreieinhalb Stunden hat. Bachs Leben und Werk war ein ständiges Auf und Ab, wobei die Tiefs häufiger und länger waren. Und das besonders, wenn man bedenkt, dass ein Genie dieses Ausmaßes oft missverstanden werden muss, da nur wenige Leute das Ausmaß seiner Brillanz erkannten. Die späteren Vorgesetzten in der Stadt Leipzig verstanden seine Brillianz am allerwenigsten. Es ist schriftlich überliefert, dass der Rat der Stadt meinte, wenn sie nicht den Besten einstellen könnten, müssten sie sich eben mit einem „mittelmäßigen“ Musiker zufriedengeben. Bach war für sie also bestenfalls „dritte Wahl“ und ein mittelmäßiger Musiker.

Der einzige Lichtblick in einem herausfordernden Umfeld von Behörden und Arbeitgebern sowie der Universität in Leipzig: Johann Matthias Gesner. Als Johann Matthias Gesner Rektor der Thomasschule war, waren es eine gute Zeit für die Familie Bach in Leipzig. Doch das war nur eine sehr kurze Periode.

 

Der Thomaskirchhof. Das ist die Ansicht von der anderen Seite, verglichen mit der Ansicht auf dem historischen Motiv, zwei Bilder früher. Auf der rechten Seite ist die Thomaskirche zu sehen.

 

Stellen Sie sich vor, dies oben ist das Haus von Bachs Schulfreund in Ohrdruf und Lüneburg, Georg Erdmann. So könnte es gewesen sein, als der berühmte und einzige persönliche Brief von Johann Sebastian Bach aus Leipzig in Danzig ankam. Aber Vorsicht: Es handelt sich oben weder um die Familie Erdmann, noch ist diese Familie auf dem Bild oben in Danzig abgebildet. Es ist nur eine Illustration.

 

Damals gab es dort überhaupt keine Bäume. Anders als heute, sehen Sie sich die Fotos dazu an. Es handelt sich um das "Alte" Bach-Denkmal vor der Thomas-Schule, die es heute nicht mehr gibt. Dieses Denkmal hat sich in fast 200 Jahren nicht viel bewegt. Inzwischen ist es nur noch ein paar Schritte vom heutigen "Neuen" Bach-Denkmal entfernt. Das heißt, das sind die beiden nächstgelegenen Bach-Denkmäler in der Welt. Dieser Schatz oben, ist sehr schwer zu finden. Es ist eine uralte Postkarte.

 

Man mag es glauben oder nicht: Die weltberühmte Matthäuspassion, die im April 1727 uraufgeführt wurde, wurde damals nicht einmal am nächsten Morgen in der Leipziger Tageszeitung erwähnt. Obwohl es ein Meisterwerk, „nicht von dieser Welt“, ist. Felix Mendelssohn Bartholdy war ebenfalls ein großer deutscher Komponist, und er führte sie genau 101 Jahre später wieder auf und beendete damit die Zeit, in der die Öffentlichkeit J.S. Bachs großes Werk „vergessen“ hatte und die sogenannte Bach-Renaissance begann.

 

 


Das Grab von Johann Sebastian Bach

Bachs Grab in der Thomaskirche in der Bachstadt Leipzig in Sachsen.

 

 

In der Thomaskirche befindet sich Johann Sebastian Bachs dritte Ruhestätte, jetzt wohl für die Ewigkeit, nachdem er 1750 auf dem Friedhof direkt neben der St.-Johannis-Kirche regelrecht verscharrt wurde. Später wurde er wieder ausgegraben, weil man den Platz für ein Fundament zur Erweiterung des Kirchengebäudes benötigte. Das zweite Begräbnis war dann feierlich und viele Leipziger nahmen daran teil. Später ist er dann wieder „umgezogen“. In sein heutiges Grab. Es ist seine dritte Ruhestätte, nun für die Ewigkeit. Leipzig ehrte inzwischen Bach als einen der größten Musiker mit einer Gruft in der Thomaskirche, nahe dem Altar. Es wäre schön gewesen, wenn man das schon gewusst hätte, als Bach noch lebte und 27 Jahre lang in dieser Stadt wirkte, lehrte und musizierte und sich von vielen „Musik-Banausen“ frustrieren lassen musste.

Das berühmteste Bach-Denkmal befindet sich direkt neben der Thomaskirche. Hier - und in vielen weiteren Leipziger Kirchen - wirkte Bach 27 Jahre lang.

 

In Leipzig gibt es zwei Bach-Denkmäler: Das Alte Bach-Denkmal befindet sich in einem öffentlichen Park, nur etwa fünfzig Schritte von der Thomaskirche entfernt. Möchten Sie alle 33 Bach-Denkmälern in der ganzen Welt erkunden? Bitte klicken Sie hier.

 

 

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Das gleiche Bach-Denkmal wie oben, eine weitere coole Perspektive.

 

Der deutsche Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy (... unten) verehrte Johann Sebastian Bach, weshalb er das erste Bach-Denkmal der Welt finanzierte (... oben). Können Sie die Thomaskirche hinter dem dicken Ast und den hellgrünen Blättern links erkennen? Wenn sie näher beieinander stünden, würden die beiden Denkmäler tatsächlich nebeneinander stehen.

 

Felix Mendelssohn Bartholdy haben wir es zu verdanken, dass uns Bachs herausragendes Lebenswerk nicht verloren ging. Er war es, der 79 Jahre nach Bachs Tod die Matthäuspassion zum ersten Mal wieder aufführte. Das war auf den Tag und wahrscheinlich sogar auf die Stunde genau 100 Jahre nach der allerersten Aufführung. Bis sich herausstellte, dass das zunächst angenommene Jahr der Erstaufführung falsch war. Jetzt waren es 101 Jahre später. Die 100 hätte mir viel besser gefallen. Was für ein Erfolg und was für ein Beginn der Karriere eines weiteren Genies. Wir danken dir, Felix.

 

 

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Jedes Jahr pilgern tausende von Bach-Verehrern aus der ganzen Welt zum Grab und zum Kirchenfenster zu Ehren von Johann Sebastian.

 

Nochmals das Grab von Johann Sebastian Bach.

 

 

Das perfekte Foto von Bachs Grab. Es ist eine Frage der Organisation. Zunächst einmal ist Leipzig vier Autostunden von meinem Zuhause entfernt. Dann habe ich verwelkte Blumen auf dem Grab erwartet. Und das ist nicht so gut, wenn ich perfekte Bilder machen will. Also habe ich Blumen mitgebracht und viele Fotos aufgenommen. Ja, tatsächlich: Bevor ich die Kirche betrat, hatte ich mehrere kleine Blumensträuße gekauft. Ich legte die verwelkten Blumen beiseite, arrangierte meine, und ich genoss meinen Vorteil, hinter der Altarkordel zu fotografieren. Natürlich habe ich zwei Wochen vorher um Erlaubnis gebeten, und man hat sie mir herzlich erteilt.

Das ist das Porträt, das die meisten Bach-Fans kennen. Weil dieses authentische Ölgemälde so berühmt und weltweit unter Bach-Liebhabern bekannt ist, ist es auf dieser Seite ein zweites Mal erlaubt.

 

 

Ein zeitgenössisches Modell von Bachs Gesicht ist vor kurzer Zeit, gemessen an dem Zeitraum, seit Bach lebte, nach der einzigen Büste von Carl Seffner modelliert worden. Und nach Bachs Schädel. Seffner selbst hat Johann Sebastian Bachs Büste nach dem einzigen „höchstwahrscheinlich authentischen“ Gemälde (... dem obigen) modelliert. Denn nur das berühmte Haußmann-Porträt gilt als „authentisch“: Das heißt, so sah Bach tatsächlich aus. Denn eigentlich ... weiß niemand so ganz genau, wie Bach letztlich ganz genau aussah ... auch weil es so viele Gemälde von ihm gibt: Bach sieht auf jedem einzelnen anders aus. Also beschließen wir, zu glauben, dass Bach so aussah, wie Gottlob Elias Haußmann ihn malte. Und dass dabei wenigstens nicht so viel „Haußmann-Stil“ davon war und dass er Bach auch nicht „verschönert“ hat. so, wie das Porträt-Maler manches Mal taten.

So sah Bach also nicht aus. Aber wen kümmert das wirklich? Wir lieben diese uralten „Juwelen“, also ... solche historischen Postkarten.

 

Und so sah Bach auch nicht aus. Wir haben Bach-Porträts gesammelt, historische und erschwingliche, um unsere überwältigend viele, „endlose“ Bach-Lektüre zu illustrieren.

 

 

Sind Sie durch, mit dieser Seite 2 meines Angebots in Ihrer Sprache? Wenn ja, warum wechseln Sie dann nicht zu meinem allgemeinen englischen Angebot? Entdecken Sie, was auch ohne Fremdsprachen-Kenntnisse zu erleben und zu genießen ist. Mit einem Klick hier.

 

Wissen Sie denn, wo Sie die umfangreichste Sammlung von Gemälden, Skizzen, Radierungen und Stichen zu JSB, wie Bach-Kenner den Musiker auch nennen, finden? Es ist das Bachhaus in Eisenach. Dr. Hansen, der Direktor, sammelte und sammelt noch immer seriöse Originale, sowohl historische, superhistorische als auch Kunstwerke, die in unseren Tagen entstanden sind, wenn der Künstler ausreichend bekannt ist. Alle solchen Kunstwerke werden als Bach-Ikonografie bezeichnet. Hier geht's zum Bachhaus in Eisenach.

Ein Tag im Leben eines Fotografen ... ein Tag in meinem Leben: Man reist nach Paris, Frankreich, etwa sechs Stunden mit dem Auto entfernt. Die Sonne scheint und noch wichtiger: Das gewünschte Porträt von Bach in der Oper liegt nicht im Schatten. Das war vor vielen Jahren fast einziger Zweck unserer Reise. Außerdem haben wir uns auf dem Place du Tertre ein Comic von Bach malen lassen. 

 

 

Diese, meine Website ist mit dem Ziel erstellt, dass internationale Bach-Fans und auch Bach-Anfänger herzlich eingeladen sind, mehr über Johann Sebastian Bach und die Bachs zu erfahren. Denn es gibt ... in vielen Ländern ... darüber hinaus keine andere Wahl, als Englisch zu lernen oder sich einfach an der wunderbaren Musik Johann Sebastians zu erfreuen. Oder aber man muss die vielleicht einzige und dann natürlich ausführliche Bach-Biografie in seiner Muttersprache lesen. Deshalb waren und sind meine deutschen und englischen Homepages von Anfang an so aufgebaut, dass sie über Sprachbarrieren hinweg auch viel Spaß machen. Neben der Information, die ich „transportieren“ will.

 

Sie sind eingeladen, viele weitere Homepage-Seiten mehr zu erkunden. Seiten, wie die Bach-Briefmarkenseite, die übrigens die einzige physische Sammlung aller existierenden Bach-Briefmarken der Welt darstellt. Entdecken Sie außerdem ein Entree zu Bachs traumhaften Musik und die vielen, mit viel Engagement fotografierten Bachstädte und Bachorte. Dann ist da meine Bach-Musikwerke-Sammlung für Sie. Ein Beispiel: Wählen Sie ein beliebiges Stück aus, zum Beispiel „Air“. Danach wählen Sie 1 von 33 Fotothemen, das Sie sich beim Hören ansehen können. Zum Beispiel „Bach-Porträts“. Genießen Sie mit beidem ein cooles Angebot für Ihre Ohren und Ihre Augen. Probieren Sie danach eine andere Kombination aus. Noch besser: Probieren Sie viele der englischen Angebote aus. Und ein ganz besonderes Geheimnis: Öffnen Sie für das eine oder andere Wort ein atemberaubendes KI-Übersetzungsprogramm im Hintergrund: Deepl.com. Es wird Ihnen bei vielen, vielen Herausforderungen helfen. Es ist eine einzigartige Option, meilenweit von den Leistungen anderer und früherer Übersetzungs-Software entfernt. Hier ist nochmals der Link zur Seite 1 dieser, meiner Homepage, auf der Sie gerade lesen.

 


Ein weiterer „Fakt“: War Bach ein Hitzkopf?

 

Eine weitere große Sache für zahllose Biografen war die Behauptung, Bach sei jähzornig gewesen, denn er soll seine Perücke nach einem seiner Schüler geworfen haben. Und weitere ähnliche Vorfälle. Auch hier gilt: Er war ein Genie. Deshalb ... nirgendwo ist der Unterschied zwischen zwei Individuen so groß, wie wenn jemand, der überhaupt kein Talent hat, mit einem Genie in seinem Fachgebiet zusammenarbeitet. Und es ist eine Tatsache, dass Johann Sebastian Bach sogar Schüler unterrichten musste, die keine Ahnung von Musik hatten und nicht einmal in der Lage waren, in einem Chor zu singen. Viele der Schüler der Thomasschule waren damals nämlich überhaupt nicht musikalisch.

 

All dies ist eine historische Tatsache, die durch den berühmten „Erdmann-Brief“ belegt wird: Bach beschwerte sich über diese Situation. Er erklärte, dass einige seiner Schüler, Zitat, „ ... für keine musikalische Arbeit zu gebrauchen sind ...“. Außerdem seien einige seiner Schüler furchtbar uninteressiert. Stellen Sie sich nun die ruhigste Person vor, die Sie kennen, und Sie provozieren diese Person tagelang, wochenlang oder sogar monatelang. Können Sie sich nicht vorstellen, dass jeder ruhige Mensch ausrastet, wenn er oder sie müde, gestresst oder erkältet ist? Und was hat Bach getan? Hat er seinen Taktstock* geworfen, die nächstbeste Geige, einen Stuhl, ein Klavier (... richtig, ich mache nur Spaß)? Nein, er soll sich die Perücke vom Kopf gerissen und sie aus Wut geworfen haben. Im Übrigen: Es ist nicht überliefert, ob die Perücke ihr Ziel getroffen oder verfehlt hat. Ja, wieder ein Scherz. Obendrein kann die Geschichte, dass Bach die Perücke geworfen hat, nur ein einziges Mal passiert sein, denn danach hätte Bach gemerkt, dass Perücken nicht richtig fliegen. Ich vermute, dass er das schon vorher gewusst hat, also hat er es nicht versucht ... es ist ein Mythos. * ... übrigens, zurzeit als Bach lebte, gab es noch keine Taktstöcke, Dirigenten dirigierten mit gerollten Notenblättern.

 

Vielleicht haben Sie auch von der Geschichte gehört, dass Johann Sebastian Bach sein Degen „benutzt“ hat. Das ist auch ein Grund, warum er als jähzornig galt. Nun, in Arnstadt war der Meister einmal unzufrieden mit dem Verhalten eines seiner Chorschüler. Und er nannte ihn einen „Zippelfagottist“. Diesen Ausdruck gibt es inzwischen nicht mehr. Heute würden man wahrscheinlich das Wort „Blödmann“ verwenden. Der wollte dann, dass sich Bach entschuldigt. Tat Bach aber nicht. Bach beschwerte sich beim Stadtrat, aber der Zippelfagottist gehörte zu den elitären Familien der Stadt Arnstadt. Daraus entwickelte sich ein größeres Problem und es wurde sehr unangenehm. Mit seiner Beschwerde hatte Bach keinen Erfolg. Und eines Abends, als Bach nach Hause ging, kreuzte eine Gruppe seiner Schüler seinen Weg. Alle waren sie wütend auf ihren Lehrer. Was für ein verbaler Streit sich abspielte, ist nicht überliefert. Alle hatten sie Knüppel in der Hand. Stellen Sie sich vor, Sie wären in Bachs Situation in der Uniform Ihres Fürsten vom Schloss auf dem Heimweg. Ein Degen war damals Teil dieser Kleiderordnung. Hätten Sie da nicht auch Ihren Degen gezückt? Nicht, um gleich zu kämpfen, sondern nur zu Ihrem eigenen Schutz? Ja ... das hätte Sie. Und es gab auch kein Gefecht, die Jungs türmten.

 

Da ist die Geschichte von Bach, der ins Gefängnis kam. Es war so: Bach wurde bei der Beförderung in Weimar übergangen. Er wollte sich bei seinem Fürsten beschweren. Der gab ihm aber keine Audienz. Daraufhin war Bach entschlossen, nach Köthen umzuziehen und für den dortigen Herrscher zu arbeiten. Aber sein Dienstherr in Weimar wollte nicht darüber mit ihm reden. Jetzt saß Bach sozusagen „fest“. Denn er gehörte dem Herrscher. Deshalb hatte er in seiner Frustration wohl einige unpassende Worte benutzt, um über diese Situation zu schimpfen. Diese Worte sagte er aber nicht zu seinem Fürsten, sondern über seinen Fürsten. Immerhin ein erheblicher Unterschied. Der steckte Bach dafür wegen „Halsstarrigkeit“ hinter Gitter. Vier Wochen lang ... und entließ ihn danach unehrenhaft ... und das nach neun Jahren perfekten Dienst.

 

Schließlich die Situation, die Bach am meisten deprimierte: In Leipzig war es Bachs Aufgabe, sich für einen Stellvertreter zu entscheiden. Aber der Direktor der Thomasschule überging ihn und ernannte selbst einen Stellvertreter. Und als Bach sich bei der Stadtverwaltung beschwerte, bekam er kein Recht. Das führte zu dem einzigen privaten Brief des musikalischen Superstars an seinen Freund Georg Erdmann. Heute ist es ein spannendes Zeugnis, wie frustriert und unglücklich Bach in Leipzig oft war.

 

 


Meine Einladung, mehr zu erfahren

Bach in Dornheim. Das gleiche Bach-Denkmal, das Sie vorhin entdeckt haben. Allerdings aus einer viel näheren Perspektive.

 

 

Warum machen Sie kein Abenteuer zum Thema Johann Sebastian Bach aus Ihrem Interesse? Klicken am Ende dieses Abschnitts und damit kommen Sie zu einem der Top-Angebote dieser Website. Und dann erkunden Sie auch jedes einzelne Kapitel. Einige der Kapitel sind Zeitverschwendung für Sie, wenn Sie kein Englisch sprechen. Andere hingegen bieten eine Menge Spaß, da sie überhaupt kein Englisch dafür sprechen müssen. Die besten Resultate erzielen Sie in der Rubrik „Bach-Briefmarken“, in der Rubrik „Top 33 Bach-Musikstücke“: Die vielen Videos ohne gesprochenen Text sind spannend. Und ganz besonders spannend ist folgendes Angebot: 55 kurze, tolle, schräge, schrille, lustige und schöne Bach-Videos sind absolut lohnend. Etwa 40 davon sind ganz ohne gesprochenen Text. Probieren Sie einfach eines aus. Doch Achtung: Diese 55 Videos sind nichts, rein gar nichts für konservative und für besonders konservative Bach-Fans. Hier geht's direkt zu diesen Videos.

 

 


33 Meisterstücke (... zum zweiten Mal)

 

Noch einmal zu Bachs Musik ... und zum letzten Mal auf dieser Bach-Kurzbiografie-Seite in meiner internationalen „Ecke“. Ich hätte so gerne echte Musik, das heißt mit richtigen Musikinstrumenten, in jedem Produkt und Unterangebot meines Bach-Projekts verwendet. Hier ist der Grund, warum ich es nicht getan habe:

 

Bachs Werke sind alle gemeinfrei. Das ist richtig. Aber alles, was Sie im Radio, im Fernsehen oder im Internet hören, ist es nicht. Nur einige Stücke auf alten Schellackplatten sind vielleicht öffentlich zugänglich. Und warum ist das ein Problem? Weil die Musiker, die dieses oder jenes Lied gespielt haben, oft noch leben. Sie wollen ein Beispiel? Okay! Whitney Houston ist im Jahr 2012 gestorben. Wie traurig. Nehmen wir mal an, sie hat einen Song komponiert, sie hat auch den Text geschrieben. Außerdem hat sie ihr Meisterwerk gesungen. Ich würde also mit ihrem Werk machen dürfen, was ich will ... nach ... dem Jahr 2082. Das ist 70 Jahre nach ihrem Tod. Aber Moment mal. Was ist mit dem Orchester und den Background-Sängern, die an der Performance genau dieses Stückes mitwirkten? Nun, das gilt auch, was sie betrifft. Wenn einer dieser Künstler im Jahr 2030 stirbt, steht es Ihnen frei, mit diesem Werk nicht vor dem Jahr 2100 zu arbeiten. Deshalb habe ich schon vor langer Zeit meine 33 Musiktitel zu jeweils drei bis fünf Minuten mit dem Computer produziert.

Nochmals zu Bachs Musik. Allerdings: nur als kleine Appetithäppchen.

 

Und wieder eines unserer Juwelen. Was ist das Besondere? Vergrößern wir den Rand des Ovals, in dem das Bild von Bach dargestellt ist. Und, haben Sie es herausgefunden? Lesen Sie bitte unten auf der Nahaufnahme.

 

Ein vergrößerter Teil der Postkarte oben: Sehen Sie das Geburtsdatum? Netter Versuch. Bachs Geburt war in beiden Kalendern im März, im Gregorianischen Kalender und in seinem „Gegenstück“ - sozusagen - einem der ältesten Sonnenkalender, dem Julianischen Kalender. Was ist falsch an der Nahaufnahme der obigen Postkarte? Aber sympathisch? Schauen Sie sich den Monat des Jahres 1685 an. Er stimmt weder mit dem Gregorianischen noch mit dem Julianischen Kalender überein. März war der Monat, in dem Johann Sebastian Bach zweifellos geboren wurde.

 

 

Zur Seite 1: Die Bach-Video-Kurzbiografie in Ihrer Sprache + Das Bach-Projekt in Ihrer Sprache

 

Zur Bach auf Bach-Startseite

 

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