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Bach-FAQ 121

Was ist klassische Musik? Was ist populäre Klassik? Und ein Weg zur Klassik TOP 100

 

Mit nur 2 Klicks zur

Klassik Top 100!

 

"Was ist klassische Musik? Was ist Klassik? Was ist populäre klassische Musik? Welches sind die beliebtesten klassischen Werke? Was ist die "Populäre Klassik TOP 100"?" Fünf Fragen: Eine noch genauere Beschreibung und die 250 berühmtesten, populärsten und größten Musikwerke der Klassik gibt's auf einer speziellen Homepage mit einem Klick. Auf dieser Seite hier brauchst du zum Lesen nur 20 Minuten. Dort ist es noch viel ausführlicher beschrieben.

Deswegen ist diese komplette Seite eine Anzeigen-Seite: Weil ich zu dieser Seite meine Illustrationen für meine Kalenderblätter in 33 Komponisten-Kalendern ausgewählt habe. Und das ist nämlich (... im Zweifelsfall ...) bereits ... Werbung! Aber zu 99 Prozent geht es auf dieser Homepage-Seite um das Thema: "Was ist klassische Musik?", beziehungsweise "Was ist populäre klassische Musik?"

 

Klassische Musik, okay … aber was … eigentlich ist klassische Musik? Wir wissen es, mindestens gefühlt. Je nach Alter ... eigentlich alle. Schon Kids würden aus 100 vorgespielten Musikwerken zielsicher 100 % klassische Musik, also klassische Musikstücke, erkennen. Und alle Älteren … sowieso!

 


Sind Sie Lehrerin oder Lehrer? Vielleicht sogar Musiklehrer:in? Dann kennen Sie vielleicht mein Angebot "Unterrichtsmaterial Klassische Musik", das im Verlag meiner Frau erscheint, noch nicht. Auf die dafür speziell eingerichtete Homepage geht es über den Info-Button. Oder direkt zum 14-teiligen Angebot in den Shop über den Shop-Button.


Was ist klasssiche Musik? Liszts Musik auf jeden Fall.

 

Klassische Musik. Die Herausforderung ist: Wie ist es zu erklären? Leicht verständlich. Wie ist es in Worte zu fassen? Wer erklärt es am besten? Im Internet. Natürlich. Wo auch sonst? Beginnen wir bei Wiki und dort ist es – nun ja – irgendwie schon richtig erklärt. Aber nicht wirklich überzeugend. Es beginnt damit, dass man es, scheinbar, unterschiedlich „erklären kann“ und es geht weiter mit dem Hinweis „… im deutschen Sprachraum …“. Wie also … Classical Music erklärt sich für den Briten, den Holländer und den Franzosen etwa anders? Nein, klassische Musik muss man komplett und eben hier „outside the box“ andenken. Um es zu erklären. Outside the box? Ja, man muss querdenken. Warum überhaupt (m)ein so etwas umständlicher "Anlauf"? Eben, weil es nicht so einfach auf den Punkt zu bringen ist. 

 

Es ist auch nicht so einfach, wie es einst in der Badischen Zeitung stand und dort auch heute noch online zu lesen ist. Grundsätzlich hat Redakteur Alexander Dick schon recht, aber seine Antwort ist auch verwirrend. Denn uns reicht ja eigentlich schon, was alleine in der Musik klassisch ist. Wenn jemand im Alltag etwas als "klassisch" bezeichnet also außerhalb der Musik dann ist es tatsächlich "wie üblich" gemeint. Vielleicht ist es aber auch eine etwas "angestaubte" Formulierung. Aber wirklich auch nur vielleicht, denn in der Werbung – zum Beispiel – ist es ein wichtiges Wort und eine wichtige Definition.

 

Der nächste Komponisten-Kalender, ein ganz anderer Stil: Im Bild ist viermal Herr Strauss. Doch ist es Strauss, Vater oder Strauss, Sohn?

 

Klassische Musik auf den Punkt? Gut. Aber Achtung, Glatteis! Klassik ist eine Stilepoche, klassische Musik ist aber etwas ganz Anderes! Und man kann sich herrlich streiten. Am besten mit "Vollblut-Musikern". Aber ... das ist doch nicht auf den Punkt. Eigentlich ist es noch überhaupt keine Antwort. Also, wie wird es nicht deutlich? Es ist nicht so einfach. Indiepedia liest sich schon besser, benennt aber nicht die grundsätzlich grundverschiedenen Ansätze. Und Indiepedia geht damit auch nicht auf die ganz wesentliche Problematik ein. Also, jetzt eine Annäherung: Die Epoche ( ! ) "Klassik" dauert von 1750 bis 1820, davor war es die Epoche des "Barock". Das wird aber auf verschiedenen Internetseiten auch ganz anders definiert. Auf Wissensstandpunkt zum Beispiel gibt es den Terminus der Klassik gar nicht. Dort kommt nach dem Zeitalter "Barock" das Zeitalter "Rokoko". Dann der "Klassizismus": Prima, cool ... komplizierter ist besser. Aber ... nicht wirklich.

 

Klassische Musik ( ! ) allerdings ... gibt es seit 350 und mehr Jahren und sie wird auch heute noch komponiert. Wenn du Schüler bist, dann lege dich aber nicht mit deinem Lehrer an, ohne diese Seite meiner Homepage supergenau gelesen zu haben. Klassische Musik wird kompliziert auch bei "die-klassik.de" noch erklärt.

 

Klassische Musik. Tatsächlich ist es seltsam und man wird mir recht geben: Es ist unheimlich kompliziert, das zu erklären. Das geht schon mit der einen ganz bedeutenden Frage weiter: Kann man denn heute noch klassische Musik komponieren? Da muss man schon etwas länger nachdenken und kommt zu dem glasklaren Ergebnis: Man kann! Also wissen wir bereits hier: Klassische Musik hat nichts mit einer Epoche zu tun. Denn wenn das so wäre, und … wir machen einmal drei Superstars der Musikgeschichte zu unseren Beispielen … also, wenn das so wäre, dann würden die Meisterwerke von Freddy Mercury und Queen, Ennio Morricone und auch des Komponisten der Filmmusik von Star Wars, wenn man sie denn in zwei Jahrhunderten noch genauso gerne hört wie heute ... keine klassische Musik kreiert haben. Nun gut, 200 Jahre sind eine lange Zeit und wahrscheinlicher ist, dass Top-Titel von gestern heute gecovert werden. Eines ums andere Mal. Immer wieder. Eines der besten Beispiele: „Somethin‘ Stupid“, gesungen (… heute) von Nicole Kidman und Robbie Williams. Man hört solche Titel immer wieder gerne, auch noch nach sehr vielen Jahren, und immer auch von einem nächsten Künstler performt. Die Jüngeren in der dann angesagten gecoverten Version, die Älteren wiegen sich zur Melodie von früheren Interpreten und sprechen von einem "Evergreen". Übrigens ist das ein sehr aus der Mode gekommenes Wort. Damit stellen wir fest, dass Musik nicht dadurch zu klassischer Musik wird, wenn sie einfach vor vielen, vielen Jahren komponiert wurde. Es muss also etwas Anderes sein. Übrigens gibt es wenn man die Klassik als Epoche definiert nur drei Komponisten der Klassik, nämlich Haydn, Mozart und Beethoven. Klassische Komponisten gibt es jedoch Dutzende!

 

Dem Maler Haußmann, der zu Bachs Zeiten in Leipzig lebte, hätte diese Interpretation seines Gemäldes von 1746 oben wohl nicht so sehr gefallen. Bach aber, so ist sich seine Familie einig, hätte es sicherlich cool gefunden.

 

Wenn Sie nur zehn Sekunden Zeit hätten und Sie würden sich außerdem auch noch auskennen und sollten zwei Beispiele für klassische Musik nennen oder zwei klassische Komponisten und zwei Werke oder Interpreten für alles musikalisch Andere, dann würde Ihnen sicher Bach, Beethoven und Mozart als klassische Musiker einfallen und die paar anderen Meister … na, Sie wissen schon. Aber warum nur, warum? Und warum kann man es nicht erklären? Wir tun's nun gemeinsam und hier sind auch viele Lehrer herzlich eingeladen, mir zu widersprechen. Aber … ich freue mich ebenso auch über die Anerkennung meines Versuches.

 

Der noch in diesem Stil ... dann reicht's.

 

 

Klassische Musik. Was ist klassische Musik? Also, tun wir’s zunächst, wie andere auch. Wenn man von klassischer Musik spricht, meint man heute meistens – vielleicht zu 99 % – Musik, die von ehrfürchtig dreinblickenden Musikern, manchmal mit Perücke, oft ernst auf schwarzweißen alten Fotos, vor vielen, vielen Jahrzehnten, portraitiert. Namen wie Strauss, Vater und Sohn (… haben Sie es oben herausgefunden? Es ist Strauss, Sohn), Liszt, Bruckner, Schubert, Händel… die fallen einem ein.

 

Ihnen nicht? Sie kennen … na ganz vielleicht … nur einen oder sogar zwei aus der Aufzählung im letzten Satz? Okay, aber da geht das Problem bereits weiter. Ich wollte die Herren Bach und Mozart, Beethoven und Wagner nicht schon wieder bemühen. Es sind ja wirklich nicht die einzigen klassischen Komponisten. Aber: viele kennen Sie ganz sicher nicht. 20? Super. 40? Phänomenal. 100? Niemals. Aber … es gibt sie. Also stellen wir fest: Klassische Musik verbindet man mit Musikern oder mit Komponisten, die in aller Regel schon lange nicht mehr leben. Ausnahmen bestätigen – wie immer – die Regel.

 

Ist er der "gewagteste" Beethoven jemals?

 

Wieder schließen wir – und das hinzu – Folgendes aus: Es gab also die Musik der Klassik-Epoche. Achtung: Das Wort Epoche ist das wichtige. Sie folgte der Barockmusik-Epoche. Und wurde von der Musik der Romantik gefolgt. Eine Superhürde also: Johann Sebastian Bach, der Ausnahme-Komponist der Musikgeschichte. Er zählt zu den Musikern des Barock, dieser Epoche, dieser Zeit, dieser Ära. Mehr noch: Man sagt Bach lebte zum Höhepunkt und dem Ende dieses Barocks. Und er komponierte klassische Musik. Das ginge aber zum Inhalt dieses einen Abschnittes – in dem du gerade liest – so aber überhaupt nicht. Vergiß also diese Definition von klassische Musik. Also "angelehnt" an die Epoche, die man Klassik nannte. Sie ist nämlich einfach. Barockmusik entstand ab etwa 1600 und dauerte bis 1750. Die Klassik (Ära) war von 1750 bis 1830. Die Musik der Romantik begann – pi mal Daumen rund um den Jahrhundertwechsel, also 1890 bis 1910. Easy, aber danach suchen wir ja nicht. Wir wollen klassische Musik von anderen Genres unterscheiden. Das können wir (… ja eigentlich auch) bereits, aber wir können es nicht erklären. Die Erklärungen, die ich im Internet fand, ergaben keinen Sinn … nicht im Sinne unserer Frage.

 

Und ... schütteln Sie sich? Oder finden Sie es ober-cool? Nun, er ist eher für die Generation 15 bis 25 gedacht.

 

Ein anderer Compositeur, ein anderer Stil, ein anderer Komponisten-Kalender. Der ist schon viel konservativer!

 

Auch nicht wirklich näher kommen wir der Klassik (… genauer der klassischen Musik) über zwei Begriffe, die früher populärer waren. Heute spricht kaum noch jemand von E-Musik (… und gemeint ist nicht "E-Gitarre" und Co.) und U-Musik. E wie „ernsthaft“ und u wie „unterhaltend“. Ich mag beide Begriffe nicht, denn schnell findet sich ein Beispiel, warum eine solche Unterscheidung den Nagel nicht auf den Kopf trifft. Zudem kann ernsthafte Musik auch unterhalten. Und wie sie das tut. Aber ganz grob, da nutzt uns die Unterscheidung jetzt.

 

Noch Monatsblatt aus dem Komponisten-Klaender von oben, dann geht es sofort weiter ...

 

Ernsthafte Musik, also E-Musik (… in unserem Sinne) scheint (… Achtung, nicht „ist“, sondern „scheint“…) Musik zu sein, die mit mehr Ernst gemacht ist oder mit mehr Ernst konsumiert wird. Heißt das, mit weniger Freude, mit mehr Traurigkeit, mit weniger Happiness? Ganz sicher nicht, denn tausende Beispiele ließen sich finden, die jeweils für das Gegenteil sprechen. Ist dann vielleicht die Mühe gemeint und der Zeitaufwand, den der Komponist hatte, als er oder sie ein Meisterwerk erschuf? Auch nicht, denn es wäre unfair, ein in einer Nacht geschaffenes Musikwerk nur deswegen als unwürdiger einzustufen, als das, an dem ein Künstler 10 Jahre immer wieder herumbastelte. Auch Bach konnte – und musste sogar – Stücke in einer Nacht erfinden. Das also … ist’s auch nicht.

 

 

Mozart und Salzburg: Hier hat er die berühmten Kugeln erfunden. Mozart-Kugeln heißen sie noch heute. Wirklich?

 

Was aber ist es dann? Was ist klassische Musik? Zurück zum „E“ und zum „U“. Was uns ja nicht wirklich weiterführt, denn unterhaltend kann ernst sein. Ernstes kann unterhalten. Aber, wir stellten ja auch schon gemeinsam fest: Es ist schwierig, das zu erklären. Und schon hier kann ich verraten: Es wird nicht auf einen Satz reduzierbar sein. Lesen Sie also gerne weiter (... und du auch), wenn Sie daran Freude haben. Wenn nicht, dann nur falls Sie vor Ihrer Klasse ausgerechnet darüber referieren wollen, und wissen es noch nicht optimal "anzupacken". Dann kann diese Seite meiner Homepage ja mindestens als schlechtes Beispiel dienen. Übrigens gibt es da noch etwas viel Ausführlicheres, (m)eine ganz spezielle Homepage zu dieser Frage.

 

London, gibt es mehr zu sagen?

 

Es gibt in der Musik Genres, Stilrichtungen, und man kann sehr wohl sagen, dass es mit fortschreitender Zeit immer mehr Genres gibt. Sie entwickeln sich weltweit, aber auch darin, ein immer größeres Publikum anzusprechen. Pop, Soul, Rap, Sclager, Neue deutsche Welle, Philly-Sound … das sind die Musik-Genres unserer Zeit. Aber was … bitteschön … ist denn unsere Zeit? Die 20er-Jahre unseres Jahrhunderts, also von 2020 bis 2029? Oder sind es die ersten 25 Jahre des 3. Jahrtausends, also von 2000 bis 2025? Oder ist damit alles an Musik gemeint, das eben nach der Zeit der ganz großen klassischen Komponisten entstand. Also etwa ab 1950, so pi mal Daumen.

 

Noch ein Komponisten-Kalender-Kalenderblatt in einem ganz anderen Stil: eine Mischung aus konservativen und modernen Elementen.

 

Zurück zu den Musik-Genres. Sie begeistern sich ganz sicher für eines. Sie mögen vielleicht Pop, vielleicht Schlager, vielleicht auch Blasmusik. Oder Sie stehen auf Oldies. Oder auf den erwähnten Rap. Volksmusik ist eine Richtung. Ach ja, Genre erklärt man auch mit „Richtung“. Alpen-Rock ist also solch eine Musikrichtung, ein Musik-Genre. Mode spielt eine ganz große Rolle. Nein, nicht die Mode zum Anziehen, auch nicht die Mode, sich ein Piercing durch das Handgelenk bohren zu lassen und auch nicht die Mode, sich das, was man heute modisch und so obercool findet, in die Haut stechen zu lassen. Obwohl man weiß, wie dämlich man mit seiner Frisur vor 15 Jahren aussah und man darauf damals so total stand.

 

Ja, Komponisten-Städte, jeweils inklusiv Meister, gehen auch bei Nacht.

 

Gehen wir die Sache doch einmal vom scheinbaren Aufwand an, den ein Musiker beim Komponieren hat und dann ein Orchester auch beim Spiel des komponierten Musikstückes. Noch einmal zur Erinnerung: Dieser Vergleich oder Ansatz ist sehr grenzwertig … aber das ist ja die komplette Antwort zur Frage, was klassische Musik ist, auch. Dazu sei explizit  noch einmal gesagt, dass ich aktuelle Musik nicht für minderwertiger halte als klassische, ob sie nun ganz schnell „erfunden“, heißt komponiert, wurde, oder ob sie – und außerdem – viel, viel aufwändiger zu performen ist … oder eben nicht. Es scheint so einfach: „Ob-La-Di-Ob-La-Da“ von den Beatles. Komponiert 1968. Ein Welthit. Ein Hammer. Cool. Eines von mehreren Werken, das eine ganz neue Musikepoche einläutete. Geschrieben vom Beatle Sir Paul McCartney (… damals noch nicht „Sir“). Vielleicht in nur ein oder zwei Stündchen. Ist es U-Musik? Zur Unterhaltung komponierte Musik? Klar doch. Ist es auch klassische Musik? Eher … nicht. Fahren wir hier fort und bemühen Freddy Mercury, einen begnadeten Künstler, an den man sich nur noch wenige Jahre, maximal wenige Jahrzehnte erinnern wird.

 

Bach-Kalender: Drei Größen. 2020 + 2021. Zum Shop.

 

Was ist denn jetzt klassische Musik: Des Rätsels sehr komplizierte Lösung

 

Freddy Mercury zum Beispiel: Renate und auch ich haben seine Fähigkeiten und die daraus entstandenen musikalischen Ergebnisse erst lange, sehr lange nach seinem Tod wirklich zu schätzen gewusst. Speziell seine Komposition  "Bohemian Raphsody". Für sehr konservative Musikfans ist der Text eine Zumutung. Aber der Text spiegelt ja nur sehr bedingt den klassischen Charakter eines Werkes wieder, weil es ja um Musik geht. Also bei auch bei einem klassichen Werk, streng genommen, nur um den Teil, den die Instrumente machen. Explizit nicht um den Text. Wie will man – und vor allem wer – entscheiden, ob nun Mercurys Werk nicht klassisch ist, aber Bach und Gounods "Ave Maria" schon? Ein Musikgelehrter? Ein Ausschuss? Eine Gruppe Experten, wie beim Duden, die Dudenredaktion?

 

Klassische Musik muss man kennenlernen. Entdecken. Sie erleben. Für sich selbst herausfinden, was das ist. "Learning by Meeting". Man kann das beim Anhören von einigen Musikstücken, die man auch nicht einmal unbedingt komplett anhören muss. So eine Minute zuhören ... und man kommt schon sehr weit. Hier findest du mit zwei Klicks (... jetzt hier und dann dort nochmals) zu einer riesigen Auswahl an perfekten Stücken zu genau diesem Zweck .. zum Kennenlernen eines ganzen Musik-Genres. Wichtig dabei: Für ein erstes "Meeting" müssen es Stücke sein, die möglichst "leicht und beliebt" sind. Von denen man also weiß, dass viele Menschen sie mögen. Sonst entsteht fast immer ganz schnell ein falscher Eindruck, was denn klassische Musik ist. Ein Beispiel: Höre Dir fünf Minuten Klassik von einem Klassik-Radiosender oder einem TV-Klassik-Format an. Die Wahrscheinlichkeit, dass dir gefällt, was du dort zu fast jedem Moment hörst? Null Prozent. Bin ich mir sicher? Ja! Absoult sicher!

 

Klassiche Musik: Das wird oft auf unglaublich vielen Instrumenten gespielt, oft stellt man sich dazu am besten einen Orchesterleiter vor, also einen Dirigenten in schwarzem Anzug. Auch sind die Musiker in einem Orchester meist festlich gekleidet. Aber eben nicht immer. Und üben tun sie auch im T-Shirt und im Pullover. Klassiche Musik wird sehr oft aber auch nur von fünf Musikern gespielt oder von drei oder von einem. Alle andere Musik wird meist von einzelnen Musikern oder kleineren Gruppen ... aber eben nicht immer ... performt. Aber auch dazu gibt es Ausnahmen: Eine Militärband (... ja, natürlich, und auch die Stadtkapelle Krautheimsind tatsächlich viele Künstler und die können auch Werke spielen, die überhaupt nicht klassisch sind. Wieder gilt: Man kann klassische Musik an nichts wirklich "festmachen". Man verbindet klassiche Musik eher mit dem Konzertsaal und nicht mit mit einem Happening ... aber natürlich ... nicht jedes Mal. Klassische Musik ... das sind eher die großen, selten gehörten Namen "von damals" wie Bach, Beethoven, Schubert, Verdi und Händel. Und nicht die aktuellen Namen wie "Die Rolling Stones", ABBA, Elvis Presley, Lady Gagga und die Spice Girls ... aber, wie schon weiter oben ... nicht konsequent. Und Morricone, Webber, Jarre und Konsorten? Auch sie komponieren klassische Musik, aber wer kennt sie? Im Vergleich zu Bach und Gaga, Beethoven und Swift.

 

Ein Tipp .... mein Tipp: Höre Dir in diesen Tagen 'mal so an die 20 bis 30 Titel in meiner Liste jeweils rund eine Minute lang an. Speichere "gedanklich ab", dass genau diese Liste aus "populären" klassischen Stücken besteht und dann warte einfach darauf, dass du älter wirst. Denn eines Tages vielleicht findest du Gefallen an diesem Musik-Genre. Dann aber musst du dich daran erinnern, wie du findest, was du suchst ... im Internet. Denn dann helfen die übnlichen Klassik Top 10, Klassik Top 25, Klassik Top 50 und die "Königin der Top-Listen", die "Klassische Musik Top 100" überhaupt nicht weiter. Das ist von dafür "überqualifizierten" Klassik-Fans ( ... und das meine ich herzlich, nicht böse) dort hinterlassen. Ausgerechent für Anfänger. Für solche, die sich über diese Top-Listen einem bisher nicht gehörten Musik-Genre nähern wollen. Das passt nicht zusammen. Denn die üblichen Klassik-Top-Listen sind eigentlich (... ja eigentlich) gar nicht das, was du suchhst. Ach ja ... und es versteht sich von selbst, dass du dir nicht nur "Star Wars", "E.T." und "Back to the Future" reinziehst ...

 

Und jetzt für diese Autoren und die konservativen Klassik-Fans sowie die Vollblut-Musiker (... ist wieder anerkennend gemeint, davon gibt's nämlich auch einige in meiner Familie, Sie wissen ja ... die Bachs ... Musikerfamilie und so ...): Mein Ansatz macht keinesfalls etwas kaputt. Wer sich inmitten der popuklären Klassik wiederfindet und eigentlich zu Schwerverdaulichem von ´Wagner wollte, der findet seinen Weg. Wieder weg von meiner populären Klassik. Wer sich als erstes klassisches Musikwerk aber am "Ring der Nibelungen" versucht, der könnte ... ja könnte ... möglichweise für sich selbst feststellen:

 

Nein, Klassik ist nichts für mich. Beyonce, Rihann, Bieber und Co. sind eher mein Ding. und zwar ausschließlich. Und nicht nebeneinander her. Und das wäre schade. so ging es mir. 

 

 

 


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